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Toxic entanglements and PFAS practices
on care and pollution in a southeast Dutch allotment garden
Pipi Paloeka De Koning
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Science-Technology-Society
Betreuer*in
Ulrike Felt
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.79999
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25901.17409.712468-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Masterarbeit im Fachbereich Science and Technology Studies (STS) wird untersucht, wie man in chemisch belasteten Landschaften leben und für sie Sorge tragen kann. Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), auch als „Ewigkeitschemikalien“ bekannt, sind eine Klasse von vom Menschen hergestellten Stoffen, die in allen Ökosystemen vorkommen und mit gesundheitsschädlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht werden. Infolgedessen wurden Sicherheitsgrenzwerte eingeführt und staatliche Untersuchungen durchgeführt, um Schäden zu mindern. Inspiriert von Multispezies-Konzepten habe ich eine zweimonatige Chemo-Ethnografie in einem mit PFAS belasteten Volksgarten in Helmond in den Niederlanden durchgeführt. Dabei konzentriert sich meine Analyse auf die Erfahrungen der Gärtner*innen sowie ihre Praktiken und Perzeptionen von Toxizität. In diesem Zusammenhang untersuche ich mich auf die Materialitäten der Pflege, die toxische Ereignisse mit sich bringen. Konkret befasse ich mich damit, wie diese Materialitäten im Einklang mit dem Leben im chemischen Anthropozän, insbesondere im Alterleben von PFAS, entstehen. Damit analysiere ich in dieser Arbeit die Dynamiken von Care-Arbeit, Gemeinschaft und Körper anhand des Konzepts der konstanten Ungewissheit in den „troubled ecologies“ (Ü. Unruhigen Ökologien).
Abstract
(Englisch)
This MA thesis in Science and Technology Studies (STS) explores how to live and take care in chemically polluted landscapes. Per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS), also known as "forever chemicals," are a class of human-made chemicals embedded in all living ecosystems that have been linked to adverse health effects. Consequently, safety thresholds and government investigations have been established to mitigate harm. Inspired by multispecies approaches, I have conducted a two-month chemo-ethnography in a PFAS-exposed allotment garden complex in Helmond, the Netherlands. My analysis centers on the gardeners’ embodied experiences, as well as their practices and perceptions of toxicity. In this regard, I focus on the materialities of care that toxic events bring about. I address how these materialities emerge in attunement to living in the Chemical Anthropocene, particularly in the alterlives of PFAS. Overall, in the thesis, I explore the dynamics of care, community, and the body through a continued notion of uncertainty in troubled ecologies.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
PFAS STS Ewigkeitschemikalien Unruhigen Ökologien Verkörperung Ethnografie Chemo-Ethnografie Multispezies chemisches Anthropozän Care-Arbeit Fürsorge Niederlande Toxische Ereignisse Alterleben
Schlagwörter
(Englisch)
PFAS STS Forever Chemicals Troubled Ecologies Embodiment Ethnography Chemo-Ethnography Multispecies Chemical Anthropocene Care Netherlands Toxic Events Alterlives
Autor*innen
Pipi Paloeka De Koning
Haupttitel (Englisch)
Toxic entanglements and PFAS practices
Hauptuntertitel (Englisch)
on care and pollution in a southeast Dutch allotment garden
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
100 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ulrike Felt
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft ,
43 Umweltforschung > 43.13 Umwelttoxikologie ,
73 Ethnologie > 73.84 Umwelt und Kultur
AC Nummer
AC17747152
Utheses ID
78661
Studienkennzahl
UA | 066 | 906 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1