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Der Einfluss der Ausdauerleistungsfähigkeit auf die Stressresistenz und -erholung
eine Analyse der Herzfrequenz und der Herzfrequenzvariabilität
Nadine Kunt
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Robert Csapo
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80001
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28421.17485.160174-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersuchte ob die Ausdauerleistungsfähigkeit (VO2max) gemäß der Cross-Stressor-Adaptions-Hypothese mit einer reduzierten physiologischen Stressreaktion und einer verbesserten Stresserholung zusammenhängt. Insgesamt gingen 47 gesunde Erwachsene (30 Männer, 17 Frauen) in die Analyse ein. Die VO2max wurde mittels Spiroergometrie bestimmt und zur Auslösung akuter Stressreaktionen wurden der Trier Social Stress Test sowie der Maastricht Acute Stress Test eingesetzt. Die Stressreaktion wurde anhand der Herzfrequenz- und Herzfrequenzvariabilitäts-Reaktivität erfasst, während die Erholung über die Herzfrequenz- und Herzfrequenzvariabilitäts-Erholungsraten berechnet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass in der Gesamtstichprobe keine signifikanten Zusammenhänge zwischen VO2max und den Stressparametern bestanden. Bei den Männern erwiesen sich vor allem Alterseffekte als relevant. Mit zunehmendem Alter nahm die Herzfrequenzvariabilitäts-Reaktivität ab, während VO2max keinen bedeutsamen Einfluss zeigte. Außerdem zeigte sich, dass mit steigendem Alter eine höhere Ausdauerleistungsfähigkeit mit einer schnelleren Wiederherstellung der Herzfrequenz nach Stress verbunden war, was in der Gesamtstichprobe und insbesondere bei den Männern deutlich wurde. Bei Frauen zeigte sich hingegen, dass eine höhere VO2max in Kombination mit steigendem Alter mit einer ausgeprägteren Herzfrequenzvariabilitäts-Reaktion assoziiert war. Insgesamt verdeutlichen die Befunde, dass die Rolle der Ausdauerleistungsfähigkeit in der physiologischen Stressreaktion und -erholung komplex und sowohl alters- als auch geschlechtsabhängig ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Ausdauerleistungsfähigkeit alters- und geschlechtsspezifisch unterschiedliche Mechanismen der autonomen Regulation beeinflussen könnte. Aufgrund der insgesamt geringen Effektstärken sind jedoch weitere Untersuchungen mit größeren und heterogeneren Stichproben erforderlich, um die beobachteten Zusammenhänge zu bestätigen und besser zu verstehen.
Abstract
(Englisch)
This research investigated whether endurance performance (VO2max) is associated with reduced physiological stress response and improved stress recovery, according to the cross-stressor hypothesis. A total of 47 healthy adults (30 men, 17 women) were included in the analyses. VO2max was assessed using spiroergometry and the Trier Social Stress Test and the Maastricht Acute Stress Test were used to trigger acute stress responses. The stress response was measured using heartrate and heart rate variability reactivity, while recovery was calculated using heartrate and heart rate variability recovery rates. The results showed that, in the overall sample, no correlations were found between VO2max and the stress parameters. For men, age was relevant, as an age-related reduction in heart rate variability reactivity was observed. However, no correlation with VO2max was found. Furthermore, higher cardiorespiratory fitness was associated with faster post-stress heart rate recovery with increasing age, which was evident in the total sample and particularly among men. In women, higher VO2max in combination with increasing age was associated with a stronger heart rate variability reactivity. Overall, the results suggest that the role of VO2max in physiological stress reactivity and recovery is complex sex- and age-dependent. The findings indicate that aerobic fitness might influence the autonomic nervous system in different ways depending on age and sex. As the observed effects were small, future research with larger and more heterogeneous samples is required to verify these results.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Ausdauerleistungsfähigkeit VO2max Stressresistenz Stresserholung TSST MAST Herzfrequenz Herzfrequenzvariabilität
Autor*innen
Nadine Kunt
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss der Ausdauerleistungsfähigkeit auf die Stressresistenz und -erholung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Herzfrequenz und der Herzfrequenzvariabilität
Paralleltitel (Englisch)
The effect of endurance performance on stress resistance and recovery
Paralleluntertitel (Englisch)
an analysis of heart rate and heart rate variability
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
74 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Csapo
Klassifikation
76 Sport > 76.10 Sport. Sportwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17747241
Utheses ID
78677
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1