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Die Aussendungsworte im Matthäusevangelium vor dem Hintergrund von Mission und Propaganda
ein Beitrag zum Antagonismus von Mt 10,5-15 und 28,16-20
Lukas Pallitsch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Betreuer*in
Martin Stowasser
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.8726
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29400.77939.423962-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit setzt sich mit den Aussendungsworten des Matthäusevangeliums im Spannungsfeld von Mission und Propaganda auseinander. Eine erste Klärung wird auf inhaltlich-terminologischer Ebene der Missions- und Propagandabegriffe gesucht. Mission wird dergestalt mit der zentrifugalen und gezielten Form der Propaganda identifiziert und grenzt sich demgegenüber von individuellen und zentripetalen Propagandaaktivitäten ab. Der Evangelist Matthäus war Judenchrist und verfasste ein judenchristliches Evangelium, wenngleich universal orientiert. Dieses Spannungsmoment wohnt auch den beiden Aussendungsworten in Kap. 10 und Kap. 28 inne. Bis heute ringen Exegeten um die theologischen Konturen dieses Evangeliums, dergestalt das MtEv partikularistisch oder universalistisch modelliert wird. Inmitten dieses Spannungsfeldes stehen auch die beiden Aussendungsworte. Bejahte der Evangelist nur die Israelmission und sodann ausschließlich die Heidenmission? Verurteilte er am Ende gar Israel schroff und zuvor die Heiden? Diese Fragen greifen in die Mitte der mt Theologie und bedürfen zunächst der Klärung, um Was es sich hier handelt: Propaganda und/ oder Mission. Möchte man Mt verstehen, so sollte zuvor die Frage geklärt werden, wie sehr und wie stark der Evangelist in diesen Fragen auf seine jüdischen Wurzeln rekurriert. Insofern trägt die Klärung der jüdischen Fragestellung entschieden zur Kontextualisierung bei. Vor dem terminologischen Hintergrund von Mission und Propaganda kann der Nachweis erbracht werden, dass es sich sowohl bei Mt 10,5-15, als auch bei 28,16-20 um eine gezielte und zentrifugale Form der Propaganda handelt und damit missionarisch ist. Diese Arbeit versucht abschließend, die intentio orperis zu berücksichtigen, die beiden Aussendungsworte im Kontext des gesamten Evangeliums zu erfassen und kann das Verhältnis als komplementär verstehen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Mission
Schlagwörter
(Deutsch)
Mission Propaganda Matthäusevangelium
Autor*innen
Lukas Pallitsch
Haupttitel (Deutsch)
Die Aussendungsworte im Matthäusevangelium vor dem Hintergrund von Mission und Propaganda
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Beitrag zum Antagonismus von Mt 10,5-15 und 28,16-20
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
175 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Stowasser
Klassifikationen
11 Theologie > 11.20 Judentum: Allgemeines ,
11 Theologie > 11.33 Textkritik, historische Kritik ,
11 Theologie > 11.40 Exegese, Hermeneutik ,
11 Theologie > 11.47 Theologie des Neuen Testaments
AC Nummer
AC08040753
Utheses ID
7869
Studienkennzahl
UA | 190 | 020 | 333 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1