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Lachen erlaubt?
der Einfluss von Humor auf die Informationsverarbeitung bei technischen journalistischen Artikeln
Daniela Pflügler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Julia Wippersberg
DOI
10.25365/thesis.80198
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13039.33317.931949-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss von Humor in einem journalistischen Artikel mit technischem Kontext auf die Informationsverarbeitung. Ziel dieser Studie ist es herauszufinden, ob eine humorvolle Darstellung der Informationen die Informationsverarbeitung positiv oder negativ beeinflusst. Zu diesem Zweck wurde eine quantitative, experimentelle Online-Umfrage durchgeführt. Während die Versuchsgruppe einen humorvoll gestalteten Artikel zum Thema „Wie funktioniert eigentlich das Internet?“ zum Lesen erhielt, bekam die Kontrollgruppe eine sachlich dargestellte Version zum selben Thema. Um herauszufinden, inwieweit das Rezipierte verarbeitet wurde, kam es im Anschluss zu einer Wissensabfrage. Die Informationsverarbeitung wurde dabei in zwei Bereiche geteilt: der Erinnerung und dem Verständnis. Nach Ausschluss von Personen flossen 131 TeilnehmerInnen in die Ergebnisse mit ein. Die Ergebnisse zeigen, dass es zu keinem signifikanten Unterschied zwischen der humorvollen und sachlichen Gruppe kommt. Das bedeutet, dass Humor die Informationsverarbeitung in einem technischen journalistischen Artikel weder fördert noch hemmt. Auch bei der separaten Analyse der Erinnerungs- und Verständnisfragen lässt sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Darstellungsformen feststellen. Beim Vergleich der Mittelwerte zeigt sich jedoch, dass die sachlich formulierte Version zu einer höheren Informationsverarbeitung führt. Lediglich einzelne Gruppen – wie Personen zwischen 30 und 49 Jahren oder Personen mit niedriger Bildung – profitieren aufgrund leicht erhöhter Mittelwerte von dem humorvoll geschriebenen Artikel. Als Limitation ist hier eine nicht optimal durchgeführte Operationalisierung der Variable Humor zu nennen. Nur 47% der TeilnehmerInnen stuften die humorvolle Version als humorvoll ein. Als zweite Limitation ist außerdem auf den zu geringe Cronbachs Alpha Wert hinzuweisen. Die Arbeit liefert eine Grundlage für weitere Forschungen, welche sowohl mehr Items als auch einen höheren Anteil an humorvollen Passagen einbeziehen sollten. Um herauszufinden, ob spezielle Bevölkerungsgruppen von Humor profitieren, sollten zukünftige Studien einen Fokus auf differenzierte Zielgruppen legen.
Abstract
(Englisch)
This master´s thesis examines the influence of humor in a journalistic article with a technical topic on how people process information. The aim of the study is to find out whether presenting information in a humorous way has a positive or negative effect on information processing. For this purpose, a quantitative, experimental online survey was conducted. The experimental group read a humorous article titled “How does the Internet actually work?”, while the control group read a factual version of the same topic. Afterwards, participants answered knowledge questions to see how well they had processed the information. Information processing was divided into two parts: memory and understanding. After excluding some participants, 131 people were included in the analysis. The results show that there was no significant difference between the humorous and factual group. This means that humor neither improves nor reduces information processing in a technical journalistic article. Even when memory and understanding were analyzed separately, no significant differences were found. The average scores suggest a slight trend: the factual version shows slightly better information processing. Only certain groups – people aged 30 to 49 or those with lower education levels – benefited slightly more from the humorous article. The study has some limitations. First, a suboptimal operationalization of the variable humor. Only 47% of participants rated the humorous version as humorous. Second, the Cronbachs alpha value was too low. This work provides a basis for future research, which should include more items and more humorous parts. Future studies should also focus on specific population groups to find out whether certain target groups benefit more from humor.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Humor Informationsverarbeitung Journalismus
Autor*innen
Daniela Pflügler
Haupttitel (Deutsch)
Lachen erlaubt?
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Einfluss von Humor auf die Informationsverarbeitung bei technischen journalistischen Artikeln
Paralleltitel (Englisch)
Laughing allowed?
Paralleluntertitel (Englisch)
the impact of humor on information processing in technical journalism articles
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
115 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Wippersberg
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17768558
Utheses ID
78757
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
