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Die (Un)Freiwilligkeit von Teilzeitarbeit?
Analyse des medialen Diskurses um die Teilzeitarbeit bei Frauen in Österreich
Lena Kaiserseder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Soziologie
Betreuer*in
Ulrike Zartler-Griessl
DOI
10.25365/thesis.80264
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16450.33146.231978-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht den medialen Diskurs über die Teilzeitarbeit von Frauen in Österreich. Von besonderem Interesse ist dabei die Komponente der Unfreiwilligkeit bzw. Freiwilligkeit, sowie die Folgen und Herausforderungen dieser Erwerbsform. Vor dem Hintergrund, dass Frauen nach wie vor den Großteil der Care-Arbeit leisten, werden die zugrunde liegenden strukturellen Bedingungen, die Gründe für Teilzeitarbeit sowie die daraus resultierenden Herausforderungen beleuchtet. Eine Kombination theoretischer Ansätze ermöglicht eine umfassende Betrachtung der komplexen Wechselwirkungen zwischen Geschlecht, Arbeit und sozialen Strukturen. Pierre Bourdieus Theorie der "Männlichen Herrschaft" (1990) liefert zentrale Impulse, um institutionalisierte Normen und symbolische Ordnungen zu verstehen, die Frauen in bestimmte Rollen drängen. Regina Becker-Schmidts Konzept der "Doppelten Vergesellschaftung" (2008) verdeutlicht die Spannungen zwischen unbezahlter Sorgearbeit und Erwerbsarbeit. Methodisch stützt sich die Arbeit auf die strukturierende qualitative Inhaltsanalyse nach Udo Kuckartz und Stefan Rädiker (2022) sowie die qualitative Diskursanalyse nach Reiner Keller (2011). Anhand ausgewählter Zeitungsberichte wird der mediale Diskurs über die Erwerbsarbeitssituation von Frauen in Österreich untersucht und Ungleichheitsstrukturen beleuchtet.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis sheds a light on the media discourse on part-time work among women in Austria. Of particular interest is the component of involuntary or voluntary character, as well as the consequences and challenges of this form of employment. Against the fact that women still do most of the care work, underlying structural conditions, reasons for part-time work, and resulting challenges are examined. A combination of theoretical approaches has been adopted as to ensure a comprehensive examination of the complex interactions between gender, work, and social structures. Pierre Bourdieu's theory of "male domination" (1990) provides central ideas for understanding institutionalized norms and symbolic orders that push women into certain roles. Regina Becker-Schmidt's concept of "double socialization" (2008) illustrates the tensions between unpaid care work and paid work. Methodologically, the master's thesis is based on the structuring qualitative content analysis according to Udo Kuckartz and Stefan Rädiker (2022) and the qualitative discourse analysis according to Reiner Keller (2011). Selected newspaper reports are used to examine the media discourse about the employment situation of women in Austria and to examine structures of inequality.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Frauen Österreich Teilzeit Arbeitsmarkt unfreiwillig freiwillig Care-Arbeit Sorgearbeit Bourdieu Becker-Schmidt Diskursanalyse Diskurs Medien Erwerbsarbeit geschlechterspezifische Ungleichheit
Autor*innen
Lena Kaiserseder
Haupttitel (Deutsch)
Die (Un)Freiwilligkeit von Teilzeitarbeit?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Analyse des medialen Diskurses um die Teilzeitarbeit bei Frauen in Österreich
Paralleltitel (Englisch)
The (in)voluntary character of part-time work?
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
107 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Zartler-Griessl
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.31 Geschlechter und ihr Verhalten ,
71 Soziologie > 71.80 Sozialpolitik. Allgemeines
AC Nummer
AC17773856
Utheses ID
78813
Studienkennzahl
UA | 066 | 905 | |
