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Marre und dessen Implikationen: Identitätsbildung kosovo-albanischer Frauen
wie prägt der Schambegriff "marre" die Identitätsbildung der in der Diaspora lebenden jungen Frauen der kosovo-albanischen Kultur?
Bjondina Demi
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Cornelia Schadler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80087
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19186.30397.635429-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Intersektionalität von Geschlecht, Identität und Migration und zeigt, wie junge Frauen aus der kosovo-albanischen Kultur die verschiedenen Anforderungen, die an ihr Leben gestellt werden, in einer gespaltenen Identitätsstruktur miteinander verbinden. Die empirische Darstellung basiert auf acht Interviews mit kosovo-albanischen Frauen, die in der deutschsprachigen Diaspora leben. Diese Frauen wurden als Expertinnen einbezogen. Die Analyse erfolgte anhand der Inhaltsanalyse nach Mayring (2015), wobei insgesamt sechs Hauptkategorien und zwei Unterkategorien gebildet wurden, um die Gesamtheit der verschiedenen Interviews abzubilden. Die Ergebnisse veranschaulichen die Komplexität des Zusammenspiels von Migration und Geschlecht, das einen deutlichen Einfluss auf das Zugehörigkeitsgefühl hat und eine Art Identitätsunsicherheit auslöst. Scham/Marre und ihre Implikationen scheinen in allen entwickelten Kategorien eine bedeutende Rolle zu spielen. Die unterschiedlichen Anforderungen der patriarchal-strukturierten Herkunftsländer, das soziale Umfeld der Befragten, die Normen und Werte ihres kulturellen Hintergrunds und die Anforderungen der Anpassung in der Diaspora führen zu einem gespaltenen Identitätsverständnis bei den Befragten.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis focuses on the intersectionality of gender, identity, and migration, showing how young women from the Kosovo-Albanian culture combine the various demands placed on their lives in a divided identity structure. The empirical presentation is based on eight interviews with Kosovo-Albanian women who live in the German-speaking diaspora. These women were approached as experts. The analysis was carried out using Mayring's (2015) content summary analysis, whereby a total of six main categories and two subcategories were formed to represent the entirety of the various interviews. The results illustrate the complexity of the interplay between migration and gender, which has a clear impact on the sense of belonging and trigger identity insecurity. Shame/Marre and its implications seem to play a significant role in all of the categories developed. The various demands of the patriarchal-structured countries of origin, the social environment of the respondents, the norms and values of their cultural background, and the demands of adaptation in the diaspora result in a divided understanding of identity among the respondents.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Scham Identität Migration Intersektionalität Kosovo Albanien Frauen
Autor*innen
Bjondina Demi
Haupttitel (Deutsch)
Marre und dessen Implikationen: Identitätsbildung kosovo-albanischer Frauen
Hauptuntertitel (Deutsch)
wie prägt der Schambegriff "marre" die Identitätsbildung der in der Diaspora lebenden jungen Frauen der kosovo-albanischen Kultur?
Paralleltitel (Englisch)
Marre and its implications: identity formation among Kosovo-Albanian women
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
102 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Cornelia Schadler
Klassifikation
79 Sozialpädagogik > 79.60 Bildungsarbeit. Allgemeines
AC Nummer
AC17753109
Utheses ID
78838
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1