Detailansicht

Female labour force participation in the context of the demographic dividend
evidence from South Asia
Ekaterina Zhelenkova
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Sozialwissenschaften: DissG: Demografie
Betreuer*in
Wolfgang Lutz
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80736
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19951.31629.131457-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In den vergangenen Jahrzehnten ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen in den meisten Entwicklungsländern gestiegen. Dennoch fällt Südasien als jene Region auf, die beim Ausbau weiblicher Beschäftigung die geringsten Fortschritte verzeichnet hat. Gleichzeitig hat die Region bedeutende Veränderungen in ihrer Altersstruktur erfahren, wobei die erwerbsfähige Bevölkerung größer geworden ist als der Anteil der nicht erwerbsfähigen Bevölkerung. Diese Transformation hat ein beispielloses Zeitfenster eröffnet–das Fenster der demografischen Dividende–, das sich auf das wirtschaftliche Wachstumspotenzial bezieht, das aus Veränderungen in der Altersstruktur einer Bevölkerung hervorgeht. Allerdings steht die Fähigkeit der Region, diese Dividende zu realisieren, zunehmend unter Beobachtung. Diese Dissertation untersucht die zugrunde liegenden Gründe für die Schwierigkeiten der Region, ihre Dividende trotz günstiger demografischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zu nutzen. Sie verfolgt drei zentrale Ziele: (i) die Entwicklung der indischen Erwerbsbevölkerung bis 2060 unter verschiedenen Szenarien zu analysieren; (ii) die treibenden Faktoren und Konsequenzen geschlechtsspezifischer Ungleichgewichte auf dem Arbeitsmarkt in Indien zu untersuchen; und (iii) die Wahrscheinlichkeit zu bewerten, dass Frauen in Südasien in den Arbeitsmarkt eintreten. Als kumulative Dissertation konzipiert, stützt sich diese Arbeit auf verschiedene quantitative Methoden sowie auf die Analyse umfangreicher nationaler und internationaler Datensätze. Die Ergebnisse zeigen, dass die demografische Dividende in Südasien heute in hohem Maße vom Geschlecht abhängt, also von der sogenannten „weiblichen Dividende“, und dass die Rolle der weiblichen Bevölkerungsgruppe entscheidend dafür ist, die Vorteile der demografischen Dividende erfolgreich zu nutzen. Allerdings stellen die anhaltend niedrigen Beschäftigungsquoten von Frauen eine erhebliche Herausforderung für die Ausschöpfung dieses demografischen Potenzials dar. Diese Dissertation, die darauf abzielt, ein umfassenderes Verständnis der Gründe zu vermitteln, weshalb Frauen noch nicht in vollem Umfang zum Arbeitsmarkt beitragen können, leistet einen wichtigen Beitrag zu den Themen Geschlechterungleichgewicht, Humankapitalinvestitionen und Bevölkerungsökonomie und hat damit wesentliche Implikationen sowohl für die wissenschaftliche Forschung als auch für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die sich mit Entwicklungszielen und Politikbewertungen befassen.
Abstract
(Englisch)
Over recent decades, female labour force participation has risen across most developing countries. Yet, South Asia stands out as the region that has experienced the least progress in advancing female employment. At the same time, the region has undergone significant shifts in its age structure, whereby the working-age population has grown larger than the non-working-age share. This transformation has created an unprecedented window of opportunity–the demographic dividend window–referring to the economic growth potential that emerges from shifts in a population’s age structure. However, the capacity of the region to realise its dividend is under scrutiny. This thesis investigates the underlying reasons behind the region’s difficulty in capturing its dividend despite conducive demographic and economic contexts. It has three major aims: (i) to examine how India’s labour force will evolve by 2060 under different scenarios; (ii) to analyse the drivers and consequences of gendered labour market imbalances in India; and (iii) to assess the likelihood of women entering the labour market in South Asia. Presented as a thesis by publication, this work draws on multiple quantitative approaches and analyses of large-scale national and international datasets. The findings show that the demographic dividend in South Asia is now largely contingent on gender, i.e., the female dividend, and that the role of the female component is instrumental in successfully reaping the benefits of the demographic dividend. However, persistently low levels of female employment pose a substantial challenge to harnessing the demographic dividend. This thesis, which aims to provide a fuller understanding of the reasons why women are not yet able to fully contribute to the labour market, makes important contributions to the topics of gender imbalance, human capital investment, and population economics; it thus has pivotal implications not only for scholars but also for policymakers concerned with development goals and policy evaluation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Demografie Demografische Dividende Humanvermögen Bevölkerungen Erwerbsbeteiligung Frauenbeschäftigung
Schlagwörter
(Englisch)
Demography Demographic Dividend Human Capital Populations Labour Force Participation Women's Employment
Autor*innen
Ekaterina Zhelenkova
Haupttitel (Englisch)
Female labour force participation in the context of the demographic dividend
Hauptuntertitel (Englisch)
evidence from South Asia
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
iii, 108 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Bheemeshwar Reddy A ,
Alexia Fürnkranz-Prskawetz
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
71 Soziologie > 71.40 Soziale Prozesse. Allgemeines ,
83 Volkswirtschaft > 83.14 Einkommen. Beschäftigung. Arbeitsmarkt
AC Nummer
AC17823337
Utheses ID
78858
Studienkennzahl
UA | 796 | 310 | 120 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1