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Stresst uns nicht?!
die Auswirkungen von elterlicher Stressbewältigung auf die Partnerschaftszufriedenheit und das kindliche Wohlbefinden
Paula Marie Gürtler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Martina Zemp
DOI
10.25365/thesis.80724
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25126.31305.790057-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Elternschaft geht meist mit erheblichem Stress einher. Elternstress bezieht sich auf alle Anforderungen und Aufgaben, die (in-)direkt mit der Elternrolle zusammenhängen und sich bei zu hoher Intensität negativ auf das Individuum, seine romantische Partnerschaft und die Eltern- Kind-Beziehung auswirken können. Stressbewältigung wurde lange Zeit als rein individueller Prozess verstanden, neuere Ansätze beschreiben eine gemeinsame Stressbewältigung in Paarbeziehungen, das sogenannte dyadische Coping. Die Art und Weise, wie Individuen sowohl individuell als auch dyadisch mit Elternstress umgehen, stellt entweder eine Ressource oder einen Risikofaktor für familiäre Systeme dar. Es wird angenommen, dass sich Elternstress negativ auf die Partnerschaftszufriedenheit und das kindliche Wohlbefinden auswirkt und die elterliche Stressbewältigung – dyadisch und individuell – moderierend auf die Zusammenhänge einwirkt. In der vorliegenden Studie wurden bei N = 137 Proband*innen die spezifischen Auswirkungen von Elternstress in zehn Pfadmodellen untersucht. Es wurden keine moderierenden Effekte der elterlichen Stressbewältigung festgestellt. Dyadisches Coping war stark mit der Partnerschaftszufriedenheit assoziiert, dieser Zusammenhang blieb im direkten Vergleich mit individuellem Coping bestehen. Zudem zeigten sich durchgehend negative Zusammenhänge zwischen Elternstress und dem kindlichen Wohlbefinden. Obwohl in der Studie keine moderierenden Effekte von elterlicher Stressbewältigung gefunden wurden, verdeutlichen die Befunde die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die Zusammenhänge zwischen Elternstress, elterlicher Stressbewältigung und ihren Auswirkungen auf das Familiensystem genauer zu verstehen und um darauf aufbauende Unterstützungsmaßnahmen schaffen zu können.
Abstract
(Englisch)
Parenthood is typically accompanied by considerable stress. Parental stress refers to all demands and tasks that are (in-)directly related to the parental role and that, when experienced at high intensity, can negatively affect the individual well-being, the romantic partnership, and the parent-child relationship. Stress management was long understood as a purely individual process; however, more recent approaches describe joint stress management in romantic relationships, known as dyadic coping. How individuals cope with parental stress, both individually and dyadically, can represent either a resource or a risk factor for family systems. It is assumed that parental stress negatively affects relationship satisfaction and child well- being, and that parental coping — dyadic and individual — moderates these associations. In the present study, the specific effects of parental stress were examined in ten path models using data from N = 137 participants. No moderating effects of parental coping were found. Dyadic coping was strongly associated with relationship satisfaction, and this association remained even in direct comparison with individual coping. Furthermore, consistently negative associations emerged between parental stress and child well-being. Although no moderating effects of parental coping were found in the study, the findings highlight the need for further research to better understand the relationships between parental stress, parental coping, and their impacts on the family system, and to develop support measures based on these insights.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Elternstress dyadisches Coping individuelles Coping Partnerschaftszufriedenheit kindliches Wohlbefinden
Schlagwörter
(Englisch)
parental stress dyadic coping individual coping relationship satisfaction child well-being
Autor*innen
Paula Marie Gürtler
Haupttitel (Deutsch)
Stresst uns nicht?!
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Auswirkungen von elterlicher Stressbewältigung auf die Partnerschaftszufriedenheit und das kindliche Wohlbefinden
Paralleltitel (Englisch)
Don't stress us out?!
Paralleluntertitel (Englisch)
the effects of parental coping on relationship satisfaction and child well-being
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
65 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martina Zemp
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC17822529
Utheses ID
78919
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
