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Zwischen den Worten
Sekundärtraumatisierung und die Rolle von Selbstreflexion und Selbstfürsorge bei DolmetscherInnen im psychotherapeutischen Setting
Hedvig Pápa
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Ungarisch Deutsch
Betreuer*in
Sonja Pöllabauer
DOI
10.25365/thesis.80155
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28510.42514.564635-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die psychischen Belastungen und das Risiko sekundärer Traumatisierung bei DolmetscherInnen, die im psychotherapeutischen Umfeld tätig sind. DolmetscherInnen sind in diesem Bereich regelmäßig traumatischen Inhalten ausgesetzt, was – je nach beruflicher Erfahrung, institutionellen Rahmenbedingungen und individuellen Faktoren – zu erheblichen emotionalen Herausforderungen führen kann. Ziel der Arbeit ist es, zentrale Belastungsfaktoren, individuelle Bewältigungsstrategien und Schutzmechanismen, mögliche Symptome einer Mittraumatisierung sowie institutionelle Unterstützungsmöglichkeiten zu identifizieren. Die Grundlage der Untersuchung bilden vier leitfadengestützte Interviews mit DolmetscherInnen, die im psychotherapeutischen Bereich tätig sind. Diese Interviews wurden mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die langfristige Konfrontation mit traumatischen Inhalten, unzureichende Vorbereitung, fehlende Bewältigungsstrategien und institutionelle Unterstützung – etwa in Form von Supervision – sowie ein mangelndes Bewusstsein über sekundäre Traumatisierung den Belastungsgrad verstärken, während klare Rollengrenzen und reflektiertes Handeln eine entlastende Wirkung haben. Diese Studie verdeutlicht den Bedarf an spezifischen Ausbildungsangeboten sowie an strukturellen Maßnahmen zur Prävention sekundärer Traumatisierung.
Abstract
(Englisch)
The present master’s thesis examines the psychological strains and the risk of secondary traumatization among interpreters working in psychotherapeutic settings. In this field interpreters are regularly exposed to traumatic content, which – depending on professional experience, institutional conditions, and individual factors – can lead to considerable emotional challenges. The aim of this study is to identify central stressors, individual coping strategies and protective mechanisms, the possible symptoms of vicarious traumatization and institutional support options. The study is based on four semi-structured interviews with interpreters working in the psychotherapeutic field. These interviews were analyzed using a content-structuring qualitative content analysis. The findings suggest that particularly long-term exposure to traumatic content, insufficient preparation, lack of coping strategies and institutional support – such as supervision – as well as limited awareness of secondary traumatization intensify the level of strain, while clear role boundaries and reflective actions have a relieving effect. This study highlights the need for specific training programmes as well as structural measures to prevent secondary traumatization.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Dolmetschen in der Psychotherapie sekundäre Traumatisierung Bewältigungsstrategien
Autor*innen
Hedvig Pápa
Haupttitel (Deutsch)
Zwischen den Worten
Hauptuntertitel (Deutsch)
Sekundärtraumatisierung und die Rolle von Selbstreflexion und Selbstfürsorge bei DolmetscherInnen im psychotherapeutischen Setting
Paralleltitel (Englisch)
Between the words
Paralleluntertitel (Englisch)
secondary traumatization and the role of self-reflection and self-care among interpreters in psychotherapeutic settings
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
130 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sonja Pöllabauer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.40 Angewandte Sprachwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17764198
Utheses ID
78978
Studienkennzahl
UA | 070 | 381 | 331 |
