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What came first?
exploring temporal precedence for daily perceived stress and quality of social interactions
Janina Marleen Gresser
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Urs Markus Nater
Mitbetreuer*in
Nida Ali
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80259
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10743.53218.971628-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel: Stress und soziale Interaktionen sind zentrale Bestandteile des täglichen Lebens und üben jeweils einen erheblichen Einfluss auf die psychische und physische Gesundheit aus. Zwischen beiden besteht eine komplexe Wechselbeziehung, in der sie sich gegenseitig sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können. In dieser Masterarbeit wurde der Zusammenhang zwischen Stressempfinden und der Qualität sozialer Interaktionen im Alltag untersucht. Insbesondere wurde geprüft, ob Stress Veränderungen in der Positivität und Negativität sozialer Interaktionen vorhersagt, oder umgekehrt. Methode: Unter Verwendung eines Ecological Momentary Assessment Designs wurden über einen Zeitraum von 30 Tagen Daten von männlichen und über einen Menstruationszyklus Daten von weiblichen Teilnehmenden erhoben. Jeden Abend berichteten die 69 Personen über ihr Stressempfinden sowie über die Anzahl positiver und negativer sozialer Interaktionen des jeweiligen Tages, wodurch insgesamt 1820 gültige Beobachtungen entstanden. Mithilfe von Mehrebenenanalysen wurden Zusammenhänge innerhalb desselben Tages sowie zwischen aufeinanderfolgenden Tagen untersucht, wobei Autokorrelation, Geschlecht und langfristiger Stress kontrolliert wurden. Ergebnisse: Ein höheres tägliches Stressempfinden war signifikant mit einem geringeren Verhältnis von positiven zu negativen sozialen Interaktionen am selben Tag assoziiert. In den Analysen über mehrere Tage hinweg zeigten sich keine verzögerten Effekte. Es gab jedoch eine nicht signifikante Tendenz, die darauf hindeutete, dass höherer Stress möglicherweise ein niedrigeres Verhältnis positiver zu negativer Interaktionen am Folgetag vorhersagen könnte. Dieser Trend zeigte sich nicht für die umgekehrte Richtung. Fazit: Es zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Stress und der Qualität sozialer Interaktionen am selben Tag. Eine Vorhersage über mehrere Tage hinweg war jedoch nicht möglich. Subtile Tendenzen deuten auf potenzielle verzögerte Effekte von Stress auf nachfolgende soziale Erfahrungen hin, die in zukünftigen Erhebungen weiter geprüft werden sollten.
Abstract
(Englisch)
Objective: Stress and social interactions are integral aspects of daily life that each exert a strong influence on mental and physical health. They are joined by a complex, and at times, obscure relationship, where one can influence the other, and vice versa, in both a beneficial and a detrimental way. This thesis examined the relationship between perceived stress and the quality of social interactions in daily life. Specifically, it explored whether stress predicts subsequent changes in the positivity and negativity of social interactions, or vice versa. Method: Using an ecological momentary assessment design, data were collected over 30 days for men, and over one menstrual cycle for women. Each evening, the 69 participants reported on their daily perceived stress and the daily number of positive and negative interactions, yielding 1,820 valid observations. Multilevel modeling was applied to analyze same-day and cross-day associations, while controlling for autocorrelation, gender, and long-term stress. Results: Higher daily stress was significantly associated with a lower same-day ratio of positive to negative social interactions. Cross-day analyses indicated no lagged effects. However, a non-significant trend suggested that higher stress might predict a lower ratio of positive to negative interactions the following day. This trend was not observed for the quality of social interactions predicting next-day stress. Conclusion: There was evidence for a same-day association between stress and the quality of interactions, but no temporal precedence across days. Subtle trends point toward potential delayed effects of stress on subsequent social interactions, warranting further investigation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Stressempfinden positive soziale Interaktionen negative soziale Interaktionen Ecological Momentary Assessment
Schlagwörter
(Englisch)
perceived stress positive social interactions negative social interactions ecological momentary assessment
Autor*innen
Janina Marleen Gresser
Haupttitel (Englisch)
What came first?
Hauptuntertitel (Englisch)
exploring temporal precedence for daily perceived stress and quality of social interactions
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
65 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Urs Markus Nater
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.57 Erwachsenenpsychologie ,
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion. soziale Beziehungen ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC17773434
Utheses ID
79004
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1