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From emergency remote teaching to post-pandemic practice: Austrian EFL teachers' use of digital tools
Karin Filzmoser
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Englisch Unterrichtsfach Spanisch
Betreuer*in
Julia Hüttner
DOI
10.25365/thesis.80447
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17515.55829.451562-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Auch wenn seit der COVID-19-Pandemie bereits ein paar Jahre vergangen sind, gibt es bis dato noch keine umfassenden Studien darüber, inwieweit sich die Zeit der Pandemie auf den Technologieeinsatz im Englisch-Unterricht in österreichischen Schulen ausgewirkt hat. Diese Masterarbeit soll die Wissenslücke zum Teil schließen und orientiert sich an der folgenden Forschungsfrage: Wie hat sich die COVID-19-Pandemie auf österreichische Englisch-Lehrer:innen hinsichtlich des Einsatzes digitaler Tools, ihrer Unterrichtsmethoden sowie ihrer Ansichten zur Integration von Technologie im Unterricht ausgewirkt? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde zunächst eine gründliche Literaturrecherche durchgeführt. Es wurde beschrieben, was computergestütztes Sprachenlernen (auf Englisch kurz CALL genannt) ist und wie es sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Außerdem wurden Konzepte wie die Normalisierung von Technologie sowie die digitale Kluft diskutiert, bevor der Blick auf die Vor- und Nachteile des Einsatzes digitaler Tools, konkrete Einsatzbeispiele, Zwecke digitaler Tools (im Sprachunterricht) sowie die Digitalisierung im österreichischen Englisch-Unterricht gerichtet wurde. Schließlich lag ein besonderes Augenmerk auf der Unterscheidung zwischen „Notfall-Fernunterricht“ (auf Englisch emergency remote teaching, kurz ERT) und etablierten Formen der Distanzlehre und des digitalen Lernens. Um den digitalen Englisch-Unterricht während und nach der Pandemie zu untersuchen, wurde eine Mixed-Methods-Studie durchgeführt. 24 österreichische Lehrkräfte der Sekundarstufe I füllten einen Online-Fragebogen aus, und mit fünf Lehrkräften wurden semistrukturierte Interviews geführt. Die Fragebögen wurden hauptsächlich mittels deskriptiver Statistik analysiert, während die Interviews einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen wurden. Sowohl die Ergebnisse des Fragebogens als auch die der Interviews zeigen, dass sich die Pandemie in unterschiedlicher Weise auf den Englisch-Unterricht in Österreich ausgewirkt hat, was auch Ergebnisse vorheriger Studien aus anderen Bildungsbereichen widerspiegelt. Während einige Entwicklungen bezüglich Digitalisierung bundesweit beobachtbar waren, liegt der Einsatz digitaler Tools im Unterricht oft an den individuellen Entscheidungen der Lehrkräfte. Weiters zeigt die Studie, dass manche Lehrer:innen viele Vorteile der Technologie ungenutzt lassen, was auf die Notwendigkeit einer verbesserten, pädagogisch fundierten Aus- und Fortbildung im Bereich CALL hinweist. Auch für zukünftige CALL-Forschung werden Vorschläge unterbreitet.
Abstract
(Englisch)
A few years after the COVID-19 pandemic, the question of how and to what extent that period has influenced Austrian English teachers’ current teaching practices regarding the implementation of technology in their language classrooms is underexplored. This master’s thesis aims to partially close this knowledge gap, guided by the following research question: How has the COVID-19 pandemic influenced Austrian EFL teachers’ current use of digital tools, their teaching practices, and their beliefs about technology integration in their classroom? To answer this question, a thorough literature review laid the theoretical groundwork first. A definition of computer-assisted language learning (CALL) and an overview of its development over the past decades were provided. Also, concepts such as the normalization of technology and the digital divide were discussed, before the focus shifted to exploring the advantages and disadvantages of using digital tools, concrete examples of digital tool use and their purposes (in language teaching), and digitalization in Austrian EFL classrooms. Lastly, particular attention was given to differentiating emergency remote teaching from established forms of distance education and digital learning. To explore EFL teachers’ digital practices during and after the pandemic, a mixed-methods study was conducted. 24 Austrian lower secondary teachers completed an online questionnaire, and semi-structured interviews were conducted with five teachers. The questionnaires were mainly analyzed through descriptive statistics, while the interviews were examined using qualitative content analysis. Both questionnaire and interview results reveal that the pandemic had varying effects on Austrian EFL teachers’ current digital teaching practices, often mirroring findings from previous research in other education settings. While some developments regarding digitalization occurred nationwide, certain decisions regarding the use of digital tools and the impact the pandemic had on such decisions remain highly individual. Moreover, the study showed that many advantages of technology use remain underexplored, pointing to the need for improved, pedagogically informed CALL training in pre-service and in-service teacher education. Regarding future CALL research, suggestions are also provided.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Englisch als Fremdsprache Digitale Tools im Fremdsprachenunterricht COVID-19-Pandemie Digitalisierung im österreichischen Bildungswesen Englisch-Unterricht in Österreich Notfall-Fernunterricht computergestütztes Sprachenlernen Sekundarstufe 1
Schlagwörter
(Englisch)
English as a Foreign Language EFL digital tools in language teaching COVID-19 pandemic digitalization in Austrian education ELT in Austria emergency remote teaching (ERT) computer-assisted language learning (CALL) lower secondary school
Autor*innen
Karin Filzmoser
Haupttitel (Englisch)
From emergency remote teaching to post-pandemic practice: Austrian EFL teachers' use of digital tools
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
iv, 149 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Julia Hüttner
AC Nummer
AC17787230
Utheses ID
79146
Studienkennzahl
UA | 199 | 507 | 529 | 02
