Detailansicht

Postoperative Schmerztherapie bei Kindern: Möglichkeiten, Herausforderungen und die Rolle klinischer Pharmazeut:innen
eine Analyse von Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Adhärenzproblemen im klinischen Alltag
Sophie-Marie König
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Klinische Pharmazie
Betreuer*in
Anna Posod
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80459
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27708.53915.712765-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
EINLEITUNG: Die postoperative Schmerztherapie bei Kindern stellt aufgrund der physiologischen Besonderheiten, der unzureichenden Datenlage und der teilweise erschwerten Schmerzerfassung eine Herausforderung im klinischen Alltag dar. Durch eine multimodale Schmerztherapie soll einer ChroniƱzierung der Schmerzen nachhaltig entgegengewirkt werden. Ziel dieser Arbeit ist es, die Besonderheiten und aktuellen Empfehlungen der pädiatrischen postoperativen Schmerztherapie darzustellen sowie potenzielle Ansatzpunkte für den Einsatz eines klinisch-pharmazeutischen Dienstes im interdisziplinären Team zu identiƱzieren. MATERIAL UND METHODEN: Es wurde eine umfassende Literaturrecherche zu den Grundlagen des Schmerzgeschehens, den Besonderheiten der Schmerzphysiologie als auch der Pharmakokinetik und Pharmakodynamik im Kindesalter, pharmakologischen Therapieoptionen sowie aktuellen Leitlinien und Handlungsempfehlungen durchgeführt. Ergänzend wurde mittels eines standardisierten Fragebogens eine schriftliche Befragung von Ärzt:innen und PƲegekräften der Kinder- und Jugendchirurgie der tirol kliniken durchgeführt. Die Datenauswertung erfolgte qualitativ und semi-quantitativ, um Einblicke in die bestehende Praxis und mögliche Ansatzpunkte für die klinische Pharmazie zu gewinnen. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung mit kinderchirurgischem Fokus an den tirol kliniken zeigen, dass im klinischen Alltag Standards für eine Basisanalgesie herangezogen werden, wobei Paracetamol und NSARs zu den am häuƱgsten verwendeten WirkstoƯen zählen. Stärkere WirkstoƯklassen werden zurückhaltender eingesetzt. Angaben von Ärzt:innen und PƲegefachkräften unterscheiden sich stark, die Zusammenarbeit mit einem klinisch-pharmazeutischen Dienst wird jedoch von beiden Berufsgruppen stark befürwortet. Am häuƱgsten werden Unterstützung bei Dosierungsüberprüfungen, Interaktionschecks, Informationen zu i.v.-Kompatibilitäten und OƯ-Label-Einsätzen sowie Schulungen gewünscht. DISKUSSION: Die hohe Zustimmung zur Einbindung klinischer Pharmazeut:innen zeigt, dass deren Expertise zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit, der EƯektivität der Arzneimitteltherapie und einer optimalen Rundumversorgung von Kindern im postoperativen Setting beitragen kann. Eine strukturierte interprofessionelle Zusammenarbeit könnte somit entscheidend zur Verbesserung der Versorgungsqualität und zur Prävention chronischer Schmerzen beitragen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Postoperative Schmerztherapie Schmerztherapie Kinder klinische Pharmazie klinische Pharmazie Schmerztherapie
Schlagwörter
(Englisch)
clinical pharmacy postoperative pain management children postoperative
Autor*innen
Sophie-Marie König
Haupttitel (Deutsch)
Postoperative Schmerztherapie bei Kindern: Möglichkeiten, Herausforderungen und die Rolle klinischer Pharmazeut:innen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse von Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Adhärenzproblemen im klinischen Alltag
Paralleltitel (Englisch)
Postoperative pain management in children: opportunities, challenges and the role of clinical pharmacists in everyday clinical practice
Publikationsjahr
2025
Umfangsangabe
65 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anna Posod
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie. Pharmazeutika
AC Nummer
AC17788668
Utheses ID
79226
Studienkennzahl
UA | 999 | 035 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1