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The economic impact of EU integration
a synthetic control study of Estonia's accession
Bálint Sipos
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Applied Economics
Betreuer*in
Alejandro Cunat
DOI
10.25365/thesis.80476
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-31380.52618.162326-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Da die wirtschaftlichen Auswirkungen der Integration in der akademischen Forschung an Bedeutung gewonnen haben, insbesondere in Bezug auf große Volkswirtschaften mit geopolitischer Relevanz, konzentriert sich diese Masterarbeit auf ein kleineres, weniger erforschtes Thema, den Beitritt Estlands zur Europäischen Union (EU). Die Masterarbeit befasst sich mit der wirtschaftliche Entwicklung Estlands, das zu Beginn der 1990er Jahre einen Übergang von der Planwirtschaft zu einer offenen liberalen Wirtschaft durchlief. Es wird der Zeitraum von 1993 bis 2019 betrachtet. Zur Ermittlung der wirtschaftlichen Auswirkungen des EU-Beitritts im Jahr 2004, wird die synthetische Kontrollmethode von Alberto Abadie angewendet. Die Erstellung des synthetischen Zwillings erfolgt durch die Bildung des gewichteten Durchschnitts der zulässigen Kontrolleinheiten. Die einzige Differenz zwischen dem synthetischen Zwilling und dem realen Vorbild, Estland, ist, dass dieser im Jahr 2004 nicht der EU beigetreten ist. Die vorliegenden Ergebnisse legen nahe, dass der Beitritt Estlands zur EU eine positive Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum hat. Nach Abschluss des Beobachtungszeitraums hat Estland ein um 14 % höheres reales BIP pro Kopf verzeichnet, verglichen mit dem synthetischen Zwilling. Die Ergebnisse sind jedoch mit Vorsicht zu interpretieren, da sie sensibel auf die Einbeziehung einer bestimmten Kontrolleinheit reagieren.
Abstract
(Englisch)
As research about the economic effects of integration has gained traction in academic research, especially on large economic countries with geopolitical relevance, this paper focuses on a smaller less researched topic, Estonia’s accession to the European Union (EU). The economic development of Estonia, which has switched from a planned economy to an open liberal economy in the early 1990s is observed from 1993 until 2019. To measure the effects of the 2004 EU accession, the synthetic control method, by Alberto Abadie, is implemented. A synthetic counterfactual is created by taking the weighted average of control units in the donor pool, which should differ only in that it has not received the EU accession treatment. The results suggest that Estonia did in fact gain positive economic growth effects from its accession. At the end of the observation period Estonia had a 14% higher real GDP per capita than its synthetic counterfactual. However, these findings should be treated with caution as they are sensitive to the inclusion of one specific donor unit.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
wirtschaftliche Integration EU Beitritt Estland
Schlagwörter
(Englisch)
economic integration EU accession Estonia
Autor*innen
Bálint Sipos
Haupttitel (Englisch)
The economic impact of EU integration
Hauptuntertitel (Englisch)
a synthetic control study of Estonia's accession
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
34 ungezählte Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alejandro Cunat
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.12 Makroökonomie
AC Nummer
AC17790166
Utheses ID
79256
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
