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Moderne Intimität im Wandel
eine qualitative Studie zu den Erfahrungen von Universitätsstudierenden mit "Situationships"
Bianca Bucataru
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Soziologie
Betreuer*in
Ulrike Zartler-Griessl
DOI
10.25365/thesis.80694
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18358.00262.314426-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Situationships, oft definiert als eine romantische Beziehungsform zwischen zwanglosem dating und einer festen Beziehung (Langlais et al. 2024), haben in der soziologischen Forschung bislang wenig Beachtung gefunden. Gleichzeitig stellen sie für viele Studiderende einen relevanten Bestandteil ihres Beziehungsalltags dar. Die vorliegende Masterarbeit untersucht deshalb, wie Studierende in Wien ihre Erfahrungen in Situationships interpretieren, wobei ein besonderer Fokus auf dem Umgang mit unklaren Grenzen und Erwartungen liegt. Insgesamt wurden 15 narrative Interviews mit Studierenden der Generation Z durchgeführt, die bereits Erfahrungen mit Situationships gemacht haben. Die Interviews wurden anhand der Narrationsanalyse (Schütze 1983; Schütze et al. 2016) aus einer symbolisch-interaktionistischen Perspektive analysiert. Ziel der Arbeit war es, Einblicke zu gewinnen, wie Studierende mit unklaren Beziehungsformen umgehen und wie sie diese Erfahrungen rückblickend interpretieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Situationships von den Befragten nicht in erster Linie als gescheiterte Beziehungen wahrnehmen, sondern als sinnvolle Erfahrungen, durch die sie mehr über sich selbst, ihre romantischen Vorstellungen und den Umgang mit Intimität in eine instabilen Dating-Szene lernen konnten.
Abstract
(Englisch)
Situationships, often defined as a form of romantic involvement that falls between casual dating and committed relationships (Langlais et al. 2024), have so far received little attention in sociological research on relationship forms. However, they play an important role in the everyday lives of many university students. This thesis examines how university students in Vienna interpret their experiences in situationships, with a particular focus on unclear boundaries and expectations. A total of 15 narrative interviews were conducted with Generation Z students who have experienced a situationship before. The interviews were analyzed using the narrative interview analysis (Schütze 1983; Schütze et al.2016) based on a symbolic interactionist perspective. The aim of the thesis was to gain insight into how students deal with unclear relationship forms and how they interpret these experiences retrospectively. The findings show that students do not primarily perceive situationships as failed relationships, but rather as meaningful experiences through which they were able to learn more about themselves, their romantic standards, and how to negotiate intimacy in an unstable dating scene.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
romantische Beziehungen Intimität unklare Erwartungen unklare Grenzen narrative Erfahrungen Wachstum durch Erfahrung Beziehungsformen Liebe
Schlagwörter
(Englisch)
ambiguity ambiguous relationships undefined relationships situationship modern intimacy
Autor*innen
Bianca Bucataru
Haupttitel (Englisch)
Moderne Intimität im Wandel
Hauptuntertitel (Englisch)
eine qualitative Studie zu den Erfahrungen von Universitätsstudierenden mit "Situationships"
Paralleltitel (Englisch)
Navigating modern intimacy
Paralleluntertitel (Englisch)
a study on how university students experience "Situationships"
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
116 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ulrike Zartler-Griessl
Klassifikation
71 Soziologie > 71.29 Formen des Zusammenlebens. Sonstiges
AC Nummer
AC17819248
Utheses ID
79334
Studienkennzahl
UA | 066 | 905 | |
