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Gewinner und Verlierer: das EU-Mercosur-Abkommen als Hegemonieprojekt
Argentinien, Brasilien und die EU inmitten hegemonialer Macht- und Abhängigkeitsstrukturen (2019-2023)
Pia Elisabeth Burtscher
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Valerie Lenikus
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80454
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22064.61630.141387-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Masterarbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen der Agrarhandels- sowie Klimapolitik im EU-Mercosur-Abkommen im Zeitraum von 2019 bis 2023 mit besonderem Fokus auf die politische Führungsebene der EU, Brasiliens und Argentiniens. Im Zentrum steht die Frage, wie sich hegemoniale Machtstrukturen zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden in den Verhandlungen äußern und welche (Un-)Stimmigkeiten daraus resultieren. Analysiert wird insbesondere, wie politische, ökonomische und ökologische Interessen die Ausgestaltung des Abkommens beeinflussen und in welchem Spannungsverhältnis Handelsliberalisierung und Klimaschutz stehen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Nachhaltigkeitskapitel und dem Zusatzprotokoll, die im Rahmen einer historisch-materialistischen Policy-Analyse als Ausdruck hegemonialer Strategien untersucht werden. Auf dieser Grundlage geht die Analyse zudem der Frage nach, inwiefern das EU-Mercosur-Abkommen als Hegemonieprojekt zu verstehen ist.
Abstract
(Englisch)
The master’s thesis examines the interactions between agricultural trade and climate policy in the EU-Mercosur agreement from 2019 to 2023, with a particular focus on the political leadership of the EU, Brazil, and Argentina. The central question is how hegemonic power structures between the Global North and the Global South manifest themselves in negotiations and what (dis)agreements result from them. The analysis focuses on how political, economic, and ecological interests influence the design of the agreement and the tensions between trade liberalization and climate protection. The main focus is on the Trade and Sustainable Development chapter and the side letter which are examined as an expression of hegemonic strategies within the framework of a historical-materialist policy analysis. Based on this, the analysis also examines the extent to which the EU-Mercosur agreement can be understood as a hegemony project.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
EU-Mercosur-Abkommen Nachhaltigkeitskapitel Zusatzprotokoll Historisch-materialistischen Policy-Analyse (HMPA) Hegemonieprojekt
Schlagwörter
(Englisch)
EU-Mercosur agreement Trade and Sustainable Development chapter side letter joint instrument historical-materialist policy analysis (HMPA) hegemony project
Autor*innen
Pia Elisabeth Burtscher
Haupttitel (Deutsch)
Gewinner und Verlierer: das EU-Mercosur-Abkommen als Hegemonieprojekt
Hauptuntertitel (Deutsch)
Argentinien, Brasilien und die EU inmitten hegemonialer Macht- und Abhängigkeitsstrukturen (2019-2023)
Paralleltitel (Englisch)
Winners and losers: the EU-Mercosur agreement as a hegemonic project
Paralleluntertitel (Englisch)
Argentina, Brazil, and the EU amid hegemonic power and dependency structures (2019-2023)
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
139 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Valerie Lenikus
Klassifikation
89 Politologie > 89.90 Außenpolitik. Internationale Politik
AC Nummer
AC17787535
Utheses ID
79415
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1