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Interkulturelle Esskultur
eine Analyse des Ernährungsverhalten von MigrantInnen
Menat Soliman
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Jürgen König
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80433
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-24557.66616.204520-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht den Einfluss von Migration auf das Ernährungsverhalten im deutschsprachigen Raum mit Fokus auf Akkulturation, Generationenzugehörigkeit, Religion und sozioökonomischen Faktoren. Auf Grundlage eines Online-Fragebogen wurden die Antworten von 209 Teilnehmenden deskriptiv und interferenzstatistisch interpretiert. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Ernährungsverhalten nach der Migration nur teilweise verändert oder anpasst. Diese Tendenz zeigt sich auch darin, dass etwa ein Viertel der Teilnehmenden eine Veränderung beim Konsum bestimmter Lebensmittelgruppen berichtet, vor allem verarbeitetes Fleisch, Milchalternativen, Kaffee, Tee sowie Leitungs- und Mineralwasser. Die Ernährungsqualität (gemessen anhand des rPDQS) unterscheidet sich jedoch weder zwischen der ersten und zweiten Generation noch zwischen den Religionsgruppen. Von den sozioökonomischen Faktoren erweist sich ausschließlich das Bildungsniveau als signifikanter Prädiktor einer besseren, gesünderen Ernährungsqualität. Andere Einflussgrößen wirken eher auf die subjektiv wahrgenommene Ernährungsveränderung: So berichten Personen mit kürzerer Aufenthaltsdauer sowie Personen in einer Partnerschaft häufiger von Veränderungen. Damit wird deutlich, dass verschiedene Faktoren unterschiedlich stark auf Ernährungsqualität und Ernährungsveränderungen wirken. Festzuhalten ist, dass die Ernährung und die damit verbundenen Anpassungsprozesse durch eine Interaktion zwischen kulturellen und sozialen Faktoren beeinflusst werden und sich daher unterschiedlich ausprägen.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis examines the influence of migration on dietary behaviour within German-speaking countries and explores the factors shaping these adjustment processes. There is a particular focus on acculturation, generational differences, religious affiliation, and socioeconomic determinants. Data were collected using an online questionnaire completed by 209 participants, and both descriptive and inferential analyses were conducted. The findings reveal that around a quarter of the participants reported changes in their consumption of specific food groups after migration, particularly regarding processed meat, plant-based milk alternatives and beverages such as coffee, tea and water. Overall diet quality did not differ between first- and second-generation migrants or across religious groups. Among the socioeconomic variables, only the educational level was a significant predictor of high diet quality, while the length of residency and the marital status influenced the likelihood of reporting dietary changes. These results suggest that dietary behaviour among migrants is shaped by a complex interplay of individual, cultural and structural factors. Methodological limitations include non-representative online sampling, unequal gender and religious distribution, and the reliance on self-reported data.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Ernährung und Migration Ernährungsverhalten Migration
Schlagwörter
(Englisch)
migration and nutrition migration dietary behaviour nutritional behaviour
Autor*innen
Menat Soliman
Haupttitel (Deutsch)
Interkulturelle Esskultur
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse des Ernährungsverhalten von MigrantInnen
Paralleltitel (Englisch)
Intercultural food culture
Paralleluntertitel (Englisch)
an analysis of dietary behaviour in migrant populations
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
X, 97 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen König
Klassifikation
44 Medizin > 44.21 Ernährung
AC Nummer
AC17786255
Utheses ID
79436
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
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