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Digitalisierung im Energiesektor
Chancen und Herausforderungen für Energiedienstleister
Jan Michael Köck
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Informatik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Wirtschaftsinformatik
Betreuer*in
Peter Reichl
Mitbetreuer*in
Florian Güldenpfennig
DOI
10.25365/thesis.80592
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27446.77965.364990-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen der voranschreitenden Digitalisierung im Energiesektor mit besonderem Fokus auf Energiedienstleister. Im Zentrum stehen digitale Technologien wie Smart Grids und insbesondere Smart Meter als infrastrukturelle Grundlage effizienter und nachhaltiger Energiesysteme. Ziel dieser Arbeit ist es, Chancen und Grenzen dieser Technologien systematisch einzuordnen und daraus konkrete Anforderungen an nutzer:innenorientierte digitale Anwendungen abzuleiten. Auf Basis der aktuellen Literatur wird zunächst die Digitalisierung im Energiesektor, mit Fokus auf Smart Grids und Smart Meter, evaluiert. Im Vordergrund stehen die Eigenschaften, die Chancen und Herausforderungen, die diese mit sich bringen und der Stand des Smart Meter Rollouts in den EU-Mitgliedstaaten. Ergänzend hierzu bieten fünf Expert:innen-Interviews praktische Einblicke in organisatorische, technische und regulatorische Fragestellungen sowie in den tatsächlichen Nutzen von Smart-Meter-Daten für Energiedienstleister. Besonders wird der Einfluss des Smart Meters untersucht. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wird ein prototypischer, nutzer:innenzentrierter Lösungsansatz entwickelt, der exemplarisch veranschaulicht, wie digitale Anwendungen in realen Kontexten konkret gestaltet werden können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf wichtigen Aspekten, die in der Recherche-Phase erarbeitet wurden: eine verständliche Visualisierung des Energieverbrauchs, Analyse- und Vergleichsfunktionen zur Interpretation der Verbrauchsdaten, alltagsnahe ’FunFacts’ zur Veranschaulichung des Energieverbrauchs sowie ein Informationsmodul, um zur Aufklärung und Akzeptanzförderung von Smart-Meter-Technologien beizutragen. Nach der Implementierung wurde der Prototyp mit drei Expert:innen und drei potenziellen Nutzer:innen evaluiert, um Hinweise auf Stärken, Schwächen und Weiterentwicklungspotenziale des Konzepts zu gewinnen. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur Diskussion über die Digitalisierung im Energiesektor, indem sie aufzeigt, wie Energiedienstleister neue digitale Anwendungen entwickeln können, die die Chancen der voranschreitenden Digitalisierung nutzen und gleichzeitig Herausforderungen und Nutzeranforderungen berücksichtigen.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis examines the impacts of advancing digitalization in the energy sector, with a particular focus on energy service providers. Central to the analysis are digital technologies such as smart grids and, in particular, smart meters as the infrastructural foundation of efficient and sustainable energy systems. The aim of this thesis is to systematically classify the opportunities and limitations of these technologies and to derive concrete requirements for user-oriented digital applications. Based on the current body of literature, digitalization in the energy sector is first evaluated with a focus on smart grids and smart meters. The emphasis lies on their characteristics, the opportunities and challenges they entail, and the status of the smart meter rollout in EU member states. In addition, five expert interviews provide practical insights into organizational, technical, and regulatory issues as well as into the actual benefits of smart meter data for energy service providers. Particular attention is given to the influence of the smart meter. On the basis of these findings, a prototypical, user-centered solution approach is developed, which exemplarily illustrates how digital applications can be designed in real-world contexts. Special emphasis is placed on key aspects identified during the research phase: a clear visualization of energy consumption, analysis and comparison functions for interpreting consumption data, everyday ‘fun facts’ to illustrate energy use, and an information module aimed at education and at fostering acceptance of smart meter technologies. After implementation, the prototype was evaluated with three experts and three potential users in order to gain insights into strengths, weaknesses, and further development potential of the concept. The thesis thus contributes to the discussion on digitalization in the energy sector by demonstrating how energy service providers can develop new digital applications that leverage the opportunities of ongoing digitalization while simultaneously taking challenges and user requirements into account.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Digitalisierung Energiesektor Smart Meter Menschzentriertes Design Thematische Analyse Visualisierungen Mensch-Computer-Interaktion
Autor*innen
Jan Michael Köck
Haupttitel (Deutsch)
Digitalisierung im Energiesektor
Hauptuntertitel (Deutsch)
Chancen und Herausforderungen für Energiedienstleister
Paralleltitel (Englisch)
Digitalization in the energy sector
Paralleluntertitel (Englisch)
opportunities and challenges for energy service providers
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
xiv, 138 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Reichl
Klassifikation
54 Informatik > 54.08 Informatik in Beziehung zu Mensch und Gesellschaft
AC Nummer
AC17797410
Utheses ID
79483
Studienkennzahl
UA | 066 | 926 | |
