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Towards toxicity risk assessment of environmental samples applying biological barriers in vitro models
Sylvia Bekhit
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Pharmazie
Betreuer*in
Neuhaus Neuhaus
DOI
10.25365/thesis.80403
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27446.82772.855415-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Kleinere Plastikpartikel stehen zunehmend im Fokus der Forschung, da sie sich leichter in der Umwelt verbreiten und potenziell größere Gesundheitsrisiken darstellen als größere Partikel. Mikro- und Nanoplastik kann über Inhalation, Nahrungs- und Wasseraufnahme und dermale Aufnahme in den menschlichen Körper gelangen (Wu et al., 2022). Zudem wurde kürzlich 6PPD-Chinon, ein aus Autoreifen stammendes toxisches Abbauprodukt, in menschlichen Körperflüssigkeiten nachgewiesen, was die Untersuchung möglicher gesundheitlicher Auswirkungen erforderlich macht (Yi et al., 2025). In dieser Arbeit wurde untersucht, wie Nanopolystyrolpartikel unterschiedlicher Größe und Oberflächenchemie sowie 6PPD-Chinon die Zellviabilität von Zellen der neurovaskulären Einheit, insbesondere Endothelzellen und Mikroglia, beeinflussen. Darüber hinaus wurden die Effekte “realitätsnaher” Luftfilter-Extrakte auf neurovaskuläre und pulmonale Zellen analysiert. Hierzu wurden zerebrale mikrovaskuläre Edothelzellen (hCMEC/D3) und Lungenepithelzellen (A549) in einem Transwell-Modell eingesetzt, um Zellviabilität und Barriereintegrität nach Exposition gegenüber definierten Nanopartikeln und über 120 undefinierten Luftfilter-Extraktproben zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass hohe Konzentrationen von Nanoplastikpartikeln zu einer deutlichen Reduktion der Zellviabilität führten, wobei insbesondere 50-nm- Polystyrolpartikel mit carboxylierten oder aminierten Oberflächen die stärksten toxischen Effekte aufwiesen. Auch 6PPD-Chinon zeigte ausgeprägte zytotoxische Effekte, insbesondere in zerebralen mikrovaskulären Endothelzellen. Die Exposition gegenüber ausgewählten Luftfilter-Extraktproben führte zu einer erhöhten metabolischen Aktivität der zerebralen mikrovaskulären Endothelzellen, was auf eine stressbedingte Reaktion hindeuten könnte, während keine signifikanten Veränderungen der Lungenbarriereintegrität festgestellt wurden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Blut Hirn Schranke Nanoplastik 6ppd
Autor*innen
Sylvia Bekhit
Haupttitel (Englisch)
Towards toxicity risk assessment of environmental samples applying biological barriers in vitro models
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
105 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Neuhaus Neuhaus
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten
AC Nummer
AC17784370
Utheses ID
79485
Studienkennzahl
UA | 066 | 605 | |
