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"Out of sight - still in mind?"
Blickbewegungs- und Wahrnehmungsstudie zur Relevanz von Enkodierungsprozessen und Betrachtungsschemata bei der Verarbeitung spiegelverkehrter Kunstwerke
Julia Platzer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.8820
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29955.34947.478166-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In mittlerweile zahlreichen Studien der Wahrnehmungsforschung konnte gezeigt werden, dass Blickbewegungen beim Betrachten von Bildern stark den Blickbewegungen bei darauf folgender visueller Vorstellung derselbigen ähneln und somit den Inhalt einer Szene widerspiegeln. Nach einer ausgedehnten Lernphase, die durch mehrmalige Präsentation der Originalbilder erfolgte, wurden die „scanpaths“ jeder VP aufgezeichnet. Nach einem Tag kam es zur erneuten Präsentation derselben, aber teilweise spiegelverkehrt dargestellten, Stimuli unter gleichzeitiger Aufzeichnung der sakkadischen Augenbewegungen. Untersucht wurde, basierend auf dem Konzept der „Fluency“, das von einer „flüssigeren“ Informationsverarbeitung bei „familiären“ Stimuli ausgeht und der „Feature-Ring“ Hypothese, welche das (Wieder)-Erkennen als eine sensomotorische Repräsentation eines enkodierten Musters durch eine bestimmte Abfolge von Blickbewegungen determiniert, ob die zur Originalversion zugehörigen Blickbewegungen initial an die spiegelverkehrten Bilder angelegt wurden. Somit soll verstanden werden, ob es die anfänglich unpassenden Scanpaths sind, die die Verfremdung seitenverkehrter Bilder ausmachen. Es zeigte sich, dass sich die ersten 5 Fixationen beim Betrachten von Originalbildern und spiegelverkehrten Werken mehr ähnelten, als die darauf folgenden 5 Fixationen. Dieses Ergebnis konnte allerdings auch in der Bedingung ohne Spiegelung der Stimuli gefunden werden, was daraufhinweisen könnte, dass sowohl beim Betrachten, als auch beim Wiedererkennen, eine bestimmte Scanningstrategie verfolgt wurde.
Abstract
(Englisch)
A disclosure of alienation effects resulting from viewing mirror-inverted scenes is attempted – based on numerous studies of perception research which assume that eye-movements deriving from subjects viewing scenes strongly resemble the eye-movements that are generated by a subsequent mere imagination of these stimuli. During an extensive learning period, 10 subjects are presented both famous and unknown pictures several times while their eye-movements are recorded simultaneously and, one day later, the presentation of the stimuli is varied from the original version to a mirror-inverted one for a determined number of stimuli. Thus a number of questions must be raised. First of all, if subjects tend to initially show the original scanpaths while they are viewing the mirror-inverted scenes – in order to stick to a more fluent information processing – and secondly, if these unfitting scanpaths are the reason why looking at mirror-inverted pictures appears to be so strange to us. Concluding, the first five fixations while viewing original and mirror-inverted pictures were more similar than the subsequent five fixations. However, this was also the case for the viewing condition without mirror-reversal and accordingly, a specific scanning strategy concerning image inspection and image recognition can be considered.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
art perception eye-movement eye-tracking fluency fixations memory mirror-reversal
Schlagwörter
(Deutsch)
Kunstwahrnehmung Blickbewegung Eye-tracking Fluency Fixationen Gedächtnis Spiegelverkehrung
Autor*innen
Julia Platzer
Haupttitel (Deutsch)
"Out of sight - still in mind?"
Hauptuntertitel (Deutsch)
Blickbewegungs- und Wahrnehmungsstudie zur Relevanz von Enkodierungsprozessen und Betrachtungsschemata bei der Verarbeitung spiegelverkehrter Kunstwerke
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
156 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.31 Kognition ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC08046902
Utheses ID
7949
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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