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Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) im Spannungsfeld russischer hybrider Einflussnahme am Beispiel Bosnien und Herzegowinas
Christoph Langmann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Patrick Müller
DOI
10.25365/thesis.80678
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12238.99083.506163-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht am Beispiel der EU-Mission EUFOR/ALTHEA die Wirkmechanismen russischer hybrider Bedrohungen auf die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) in Bosnien und Herzegowina. Die Analyse der wissenschaftlichen Literatur zeigt, dass sich bestehende Studien zwar mit dem Phänomen und dessen Auswirkungen auf die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) beschäftigen, jedoch nur ein begrenztes Verständnis dafür besteht, welche konkreten Implikationen sich daraus für Missionen der GSVP ergeben. Vor diesem Hintergrund zielt die Arbeit darauf ab, ein missionskontextuelles Verständnis des Modus Operandi russischer hybrider Bedrohungen zu entwickeln und daraus Schlussfolgerungen für die Mitigation von Gefahren von GSVP-Missionen abzuleiten. Methodisch basiert die Studie auf einer qualitativen Untersuchung, in deren Rahmen Daten aus Interviews erhoben und mithilfe der Grounded-Theory-Methode ausgewertet werden. Die empirischen Befunde werden dem konzeptionellen Modell hybrider Bedrohungen des Hybrid Centre of Excellence gegenübergestellt und durch wissenschaftliche Literatur verdichtet. Die Ergebnisse zeigen, dass die hybride Bedrohung Russlands durch die Instrumentalisierung systemimmanenter und die Erzeugung systemexogener Vulnerabilitäten wirken kann, um multidimensional die erfolgreiche Umsetzung der GSVP im Einsatzraum zu mitigieren. Die Studie kann damit nicht nur russische Wirkmechanismen erklären, sondern ergänzt darüber hinaus empirisch die theoretischen Befunde des konzeptionellen Modells hybrider Bedrohung um die Dimension der GSVP.
Abstract
(Englisch)
This Master’s thesis examines how the Russian hybrid threat affects the European Union’s Common Security and Defense Policy (CSDP), using the EUFOR/ALTHEA mission in Bosnia and Herzegovina as a case study. An analysis of the academic literature shows that while existing studies address the phenomenon and its implications for the Common Foreign and Security Policy (CFSP), there remains only a limited understanding of the concrete implications for CSDP missions. Against this background, the thesis aims, within the mission context, to develop a deeper understanding of the modus operandi of Russian hybrid threats and to derive implications for the mitigation of risks to CSDP missions. Methodologically, the study is based on a qualitative research design drawing on expert interviews analyzed using the grounded theory method. The empirical findings are compared with the conceptual model of hybrid threats developed by the European Centre of Excellence for Countering Hybrid Threats and are synthesized through engagement with the academic literature. The results indicate that Russian Hybrid Threats operate through both the instrumentalization of system-inherent vulnerabilities and the creation of system-external vulnerabilities, thereby multidimensionally undermining the effective implementation of the CSDP in the mission area. The study thus not only explains Russian mechanisms of hybrid influence but also empirically complements the theoretical assumptions of the conceptual model of hybrid threats by adding a locally contextualized CSDP-Dimension.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Hybrider Krieg Hybride Bedrohung Russland Bosnien und Herzegowina Grounded Theory Konzeptionelle Modell hybrider Bedrohungen EUFOR ALTHEA GSVP GASP
Schlagwörter
(Englisch)
Intelligence Studies Hybrid CoE
Autor*innen
Christoph Langmann
Haupttitel (Deutsch)
Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) im Spannungsfeld russischer hybrider Einflussnahme am Beispiel Bosnien und Herzegowinas
Paralleltitel (Englisch)
Challenges to the Common Security and Defence Policy (CSDP): Russian hybrid influence in Bosnia and Herzegovina
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
113 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Patrick Müller
AC Nummer
AC17818863
Utheses ID
79566
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
