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Vom Huf- und Wagenschmied zum Elektroroadster
die Unternehmensgeschichte der Haidlmair Werkzeugbau GmbH
Stephan Hubinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Peter Eigner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.8839
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29161.49267.614461-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Jahr 1979 begann Josef Haidlmair als gelernter Schmied und Landmaschinenme-chaniker im oberösterreichischen Nussbach mit dem Formen- und Werkzeugbau. Wurde zuerst eine Vielzahl von Werkzeugen für ein breites Spektrum an lokalen, re-gionalen und europäischen Kunden gefertigt, so schlug man zehn Jahre nach dem Eintauchen in den branchenfremden Zweig mit dem Bau von Spritzgusswerkzeugen für die Getränkekistenproduktion die Strategie der Nischenspezialisierung ein, welche letztlich mit der Optimierung der Wertschöpfungskette einherging. Trotz der Tatsache, dass bereits zuvor exportiert wurde, nahm mit der eben erwähnten strategischen Ausrichtung auch die Internationalisierung auf einen zunehmend globalisierten Markt stark zu, da das Potential des österreichischen Marktes im Hinblick auf ein derart spezielles Geschäftsfeld von Beginn an zu gering war. Im Jahr 1992 schlug man mit dem Kauf eines in Konkurs gegangenen Werkzeugbauunternehmens in Ungarn zusätzlich den Weg der internationalen Direktinvestition ein und schuf gleichsam die Basis für eine internationale sowie diversifizierte Unternehmensgruppe mit breitem Produkt- und Serviceangebot. Vorangetrieben wurde die konsequente Spezialisierung mit Investitionen in junge Maschinentechnologien, der Adaptierung und Optimierung bereits vorhandener Verfahren und Produktkonzepte sowie der Entwicklung einer mitarbeiterorientierten und von einem fluktuationsarmen Leitungsapparat getragenen Unternehmenskultur. Ein Großteil der heutigen Führungskräfte wurde bereits in den 1980ern aus der Entlassungswelle des Eumig-Standortes Kirchdorf rekrutiert und trug maßgeblich zur Organisations- und Abteilungsformierung des Betriebes bei. Ab 1986 sollte der Betrieb einer ersten, organisatorischen Formalisierung unterzogen werden. Die Arbeitsplanung und -steuerung durch Vorgabezeiten und eine übergreifende Koordination wurden eingeführt. In den 1990ern erfolgten in regelmäßigen Abschnitten Kapazitätsexpansionen in Form von Zubauten und Hallenerweiterungen.
Abstract
(Englisch)
In the year 1979, Josef Haidlmair began to establish the mould design and mould construction within his forge and farm machinery producing company. At the beginning, he produced a diversity of tools for a wide range of local, regional, supra-regional and European clients. After ten years the company launched out a strategy of permanent specialisation by steeping in a small, international market segment. This niche strategy consisted in the production of injection moulding tools for beer and beverage crates. According to this given fact, a forceful internationalisation of the distribution channel was intensified, attended by direct investments in foreign countries. The development of an employee orientated business culture, based on a management with an extremely low rate of fluctuation, has been continuously promoted employee trust and knowledge protection. A good portion of the present executives were enlisted in the 1980s, referring to the decline of the Eumig, an Austrian producer of consumer electronics with a modern mould production site in Upper Austria. An innovative owner-manager on one side, who has been searching for new procedures and final products for 31 years, and successful improvements of already existing inventions on the other side led to high innovation strength. Since the middle 1980s, the organisational development has been forced up with process engineering, production of standard parts for moulds, organisation charts, and departmentalisation. Since 1992, several plant expansions have enlarged the production capacities and allowed to migrate into new market fields. The formation of subsidiary companies enforced further product und service extension.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
business history engine and mould construction Upper Austria
Schlagwörter
(Deutsch)
Unternehmensgeschichte Maschinen- und Werkzeugbau Oberösterreich
Autor*innen
Stephan Hubinger
Haupttitel (Deutsch)
Vom Huf- und Wagenschmied zum Elektroroadster
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Unternehmensgeschichte der Haidlmair Werkzeugbau GmbH
Paralleltitel (Englisch)
From blacksmith to electric roadster
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
III, 217 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Eigner
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
52 Maschinenbau > 52.01 Geschichte des Maschinenbaus, der Energie- und Fertigungstechnik
AC Nummer
AC08037579
Utheses ID
7965
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
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