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Lights, camera, activism
a qualitative content analysis of women's representation in environmental justice movements through documentary film
Katharina Göricke
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Geography: Global Change and Sustainability
Betreuer*in
Simon Alexander Bunchuay-Peth
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80759
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21406.78666.428761-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Frauen stehen seit langem an der Spitze von aktivistischen Bewegungen für Umweltgerechtigkeit – eine Tatsache, die sich auch in ihrer zunehmenden Präsenz in modernen Medienformaten widerspiegelt. Wie solche Frauen dargestellt werden, bleibt jedoch offener. Im Rahmen dieser Masterarbeit wird deshalb die Repräsentation von Frauen im Umweltgereichtkeitsaktivismus anhand von Dokumentarfilmen als ein ausgewähltes Medienformat untersucht. In einem vergleichenden Ansatz zwischen Filmanalyse und dem Zuzug aktueller Literatur untersucht die Studie, was zur Gestaltung der Repräsentation von Aktivistinnen beiträgt, und beachtet hierbei auch Machtdynamiken und intersektionale Identitäten, die diesen Darstellungen zugrunde liegen. Letztendlich zeigt sich, dass Dokumentarfilme hegemoniale, patriarchalische und kapitalistische Strukturen gleichzeitig reproduzieren und ins Wanken bringen. Während viele Filme Frauen marginalisieren, sie narrativ ausblenden oder sie auf Care- und Community-Arbeit und Rollen rundum ihre Beziehungen zu Mitmenschen beschränken, werden weibliche Aktivistinnen auch als strategische, konfrontative politische Akteurinnen dargestellt, deren Widerstand geschlechterspezifische Erwartungen und Umweltungerechtigkeiten destabilisiert. Diese Thesis argumentiert, dass ökofeministische und umweltgerechtigkeitsbezogene Veränderungen von intersektionalen, lokal verankerten und vielfältigen Darstellungen weiblicher Aktivistinnen in den Medien abhängen. Die narrative Zentralität, die Mobilität oder Lokalität des filmischen und narrativen Blicks und der Grad der geografischen Abstraktion bestimmen, ob und welche Frauen erscheinen, wie intersektionale Identitäten konstruiert werden und wessen Erfahrungen lesbar gemacht werden. Zwar zeigten sich klare Muster in der Darstellung von Frauen, doch erwiesen sich diese auch als multidimensional, eklektisch und niemals gegenseitig ausschließend, lediglich kontrastiert durch die Marginalisierung oder völlige Abwesenheit weiblicher Aktivistinnen in Filmnarrativen. Diese Forschung möchte einen Beitrag zu Diskussionen über die Darstellung der Geschlechter, die Sichtbarkeit von Aktivisten und die Rolle des dokumentarischen Erzählens bei der Konstruktion geschlechtsspezifischer Narrative der Umweltgerechtigkeit leisten.
Abstract
(Englisch)
Women have long been at the forefront of environmental justice movements – a reality increas-ingly reflected in their presence in modern media formats. The question of how such women are represented, however, remains more open. This study explores patterns in the representation of women in environmental justice activism through considering documentary films as a specific form of media. In a comparative approach between film analysis and consideration of current literature, this thesis explores what contributes to shaping representations of women and considers power dynamics and intersectional identities that underpin these portrayals. Ultimately, it demonstrates that documentary films simultaneously reproduce and unsettle hegemonic, patriarchal and capitalist structures. While many films marginalise or narratively erase women, or confine them to caring roles, female activists are also depicted as strategic, confrontational political actors whose resistance destabilises gendered expectations and environmental injustices. The thesis argues that ecofeminist and environmental justice transformations depend on intersectional, locally grounded and diverse media portrayals of female activists. Narrative centrality, the mobility or locality of filmic and narrative gaze, and degrees of geographic abstraction shape if and which women appear, how deeply intersectional identities are incorporated, and whose experiences are rendered legible. While clear patterns in the representation of women emerged, they also showed to be multidimensional, eclectic and never mutually exclusive – contrasted only by the strong sidelining or entire absence of female activists in film narratives. This research wishes to contribute to discussions on gender representation, activist visibility, and the role of documentary storytelling in constructing gendered narratives of environmental justice.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Umweltgerechtigkeit Gender Aktivismus Qualitative Inhaltsanalyse Ökofeminismus Dokumentarfilm Medienrepräsentation Geographie
Schlagwörter
(Englisch)
environmental justice ecofeminism qualitative content analysis activism gender documentary film media representation geography
Autor*innen
Katharina Göricke
Haupttitel (Englisch)
Lights, camera, activism
Hauptuntertitel (Englisch)
a qualitative content analysis of women's representation in environmental justice movements through documentary film
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
124 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Simon Alexander Bunchuay-Peth
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation. Massenmedien. Allgemeines ,
71 Soziologie > 71.33 Frau ,
74 Geographie > 74.00 Geographie. Anthropogeographie. Allgemeines
AC Nummer
AC17825848
Utheses ID
79704
Studienkennzahl
UA | 066 | 855 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1