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Die Anzeigenwerbung für Kosmetika im historisch-gesellschaftlichen Wandel
eine qualitative soziolinguistische Untersuchung am Beispiel der Marke Nivea
Lea Lacić
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsche Philologie
Betreuer*in
Manfred Michael Glauninger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80580
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22918.86221.677692-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Werbung ist ein omnipräsenter Teil unseres Alltags und deshalb sowohl Produkt als auch Spiegelbild des gesellschaftlichen Wandels. Vor diesem Hintergrund bilden werbekommunikative Aspekte textueller und visueller Komponenten von deutschsprachigen Anzeigen der Kosmetikmarke Nivea im Kontext historisch-gesellschaftlicher Veränderungsprozesse den Untersuchungsgegenstand vorliegender Arbeit. Theoretisch verortet sich die Untersuchung in der soziolinguistischen Werbekommunikationsforschung (vgl. Janich 2013; Sowinski 1998; Schlüter 2007) unter Einbeziehung relevanter Erkenntnisse der psychologischen und ökonomischen Werbeforschung (vgl. Spieß 2008; Schwender 2014; Reckendrees 2018) sowie der einschlägigen geschichtswissenschaftlichen Forschung (Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Werbung, Zeitgeschichte) (vgl. Fährmann 2006; Gries 2008; Garbe / Nieroda-Kowal 2016). Methodisch wird ein qualitatives – und somit dezidiert nicht auf Repräsentativität abzielendes – Design zugrunde gelegt, bestehend aus a) einer hermeneutischen Auswertung von Fachliteratur und b) einer qualitativen Analyse (nach dem Modell von Janich 2013: 267) eines Korpus ausgewählter Werbeanzeigen von Nivea im Untersuchungszeitraum von 1911 (Entstehung der Marke) bis in die Gegenwart. Die Ergebnisse zeigen anschaulich, wie sich die Gestaltung der Nivea-Werbeanzeigen im Untersuchungszeitraum laufend verändert hat und wie diese Transformationen mit gesellschaftlichen und historischen Prozessen sowie der Entwicklung des entsprechenden Unternehmens (Beiersdorf) korrelieren. So waren z. B. erweiterte Drucktechniken, Erkenntnisse aus der Bildforschung, ein expandierender Wirtschaftsmarkt sowie die hohe Mediendichte für einen Textrückgang und eine Zunahme des Einsatzes visueller Komponenten verantwortlich. Bildkompositionen in Blau-Weiß sind somit seit Jahrzehnten wesentlich für das Markenimage von Nivea. Zudem führte ein verändertes Pflegeverständnis in der Gesellschaft im Einklang mit einem expansiv diversifizierten Produktangebot zu einer erweiterten Zielgruppenadressierung. Trotz aller Veränderungen in den Werbedarstellungen blieb der Kern der Markenbotschaft über die Jahrzehnte hinweg dennoch gleich: die Positionierung von Nivea als Pflegemarke für die gesamte Familie.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Werbeforschung Werbung Werbeanzeigen Anzeigenwerbung Kosmetika Werbeanalysen Nivea historisch-gesellschaftlicher Wandel Soziolinguistik Werbekommunikationsforschung Werbegestaltung Beiersdorf
Autor*innen
Lea Lacić
Haupttitel (Deutsch)
Die Anzeigenwerbung für Kosmetika im historisch-gesellschaftlichen Wandel
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative soziolinguistische Untersuchung am Beispiel der Marke Nivea
Paralleltitel (Englisch)
Advertising for cosmetics in historical and social change
Paralleluntertitel (Englisch)
a qualitative sociolinguistic study using the example of the Nivea brand
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
157 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Manfred Michael Glauninger
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.20 Soziolinguistik. Allgemeines
AC Nummer
AC17796608
Utheses ID
79731
Studienkennzahl
UA | 066 | 817 | |
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