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Geospatial perspectives on the second slavery
spatial transformations in the 19th-century trans-Atlantic slave trade
André Novak
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Digital Humanities
Betreuer*in
Maria Vargha
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80582
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27275.01323.807153-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit dem “spatial turn” kamen Methoden aus dem Bereich der GIScience auch in den Geisteswissenschaften vermehrt zum Einsatz. Vor allem im Bereich der Geschichtswissenschaft lassen sich hier wertvolle neue Erkenntnisse oder neue Perspektiven auf bereits vorhandene Forschungsbereiche erreichen. Im Bereich der Erforschung der Sklaverei und des Sklavenhandels wurden bis dato erst in wenigen Fällen räumliche Methoden angewandt. Durch die Umwandlung hin zur „second slavery“ im 19. Jahrhundert änderte sich die globalen Beziehungen im Sklavenhandel. Durch eine Anwendung räumlicher Analysemethoden basierend auf Daten der „trans-Atlantic slave trade database“ konnten hier neue Erkenntnisse zur räumlichen Zusammensetzung des Sklavenhandels gewonnen werden. Auch innerhalb der neu entstehenden Gebiete gab es unterschiedliche Entwicklungen. Außerdem zeigte sich, dass keine eindeutige Festlegung der Gründe für die Abschaffung der Sklaverei ermittelt werden konnten. Eine Vergleich beider Blickwinkel zeigte jedoch, dass wohl eine Kombination aus ökonomischen und humanitären Gründen für diese herangezogen werden können. Ein weiterer Analyseschritt deutete außerdem darauf hin, dass obwohl das Handelsvolumen britischer Schiffe bis zur Abolition hoch blieb, sich jedoch das Ziel dieser Schiffe hin zu Kolonien anderer Imperien verlagerte. Dies deutet auf die Entkolonisierung des britischen Sklavenhandels hin. Diese Analyse des Sklavenhandels im 19. Jahrhunderts zeigt, dass die Anwendung von räumlichen Methoden im Bereich der Geisteswissenschaften neue Perspektiven ermöglichen.
Abstract
(Englisch)
With the “spatial turn,” methods from the field of GIScience have increasingly been used in the humanities. Particularly in the field of history, this has can lead to valuable new insights and new perspectives on existing research areas. Until now, spatial methods have only been applied in a few cases in the study of slavery and the slave trade. The transformation to the “second slavery” in the 19th century altered the global relationships within the slave trade. By applying spatial analysis methods based on data from the “trans-Atlantic slave trade database,” new insights into the spatial composition of the slave trade have been gained. Even within the newly emerging territories, developments varied. Furthermore, it became clear that no definitive explanation for the abolition of slavery could be established. However, a comparison of both perspectives suggested that a combination of economic and humanitarian reasons likely contributed to its abolition. Further analysis indicated that although the trade volume of British ships remained high until abolition, their destinations shifted towards colonies of other Empires. This points to the decolonisation of the British slave trade. This analysis of the slave trade in the 19th century demonstrates that the application of spatial methods in the humanities opens up new perspectives.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Digital Humanities Historical GIS Spatial History Sklaverei
Schlagwörter
(Englisch)
Digital Humanities Historical GIS Spatial History Slavery
Autor*innen
André Novak
Haupttitel (Englisch)
Geospatial perspectives on the second slavery
Hauptuntertitel (Englisch)
spatial transformations in the 19th-century trans-Atlantic slave trade
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
vi, 86 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Maria Vargha
Klassifikation
15 Geschichte > 15.21 Geschichte großer Gebietsräume
AC Nummer
AC17796610
Utheses ID
79798
Studienkennzahl
UA | 066 | 647 | |
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