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Die Vielfalt des Experimentierens bei unterschiedlichen LehrerInnen und an unterschiedlichen Schulen
eine Querschnittsstudie
Denise-Desirée Grötz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Chemie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Biologie und Umweltbildung Unterrichtsfach Chemie
Betreuer*in
Michael Alfred Anton
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80652
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27310.83740.502394-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Experimente und Versuche sind ein für den naturwissenschaftlichen Unterricht einzigartiges und grundlegendes Element. Im Unterrichtsfach Chemie bietet sich die Möglichkeit, die gelehrten Themen und Sachverhalte durch tatsächliche chemische Versuche zu demonstrieren, oder Gesetzmäßigkeiten durch ein Experiment zu erarbeiten. Diese Möglichkeiten machen den Unterricht im Fach Chemie einzigartig, da dies in anderen Fächern nicht in der Form gehandhabt wird oder werden kann. Wie sieht es aber tatsächlich im Unterricht aus? Theoretisch eröffnen sich viele Möglichkeiten zum Experimentieren, aber wie wird dies von verschiedenen LehrerInnen gehandhabt? Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist das Experimentierverhalten praktizierender Chemielehrer_innen in ihrem Unterricht. Wie oft wird im Unterricht experimentiert, und wenn ja, handelt es sich ausschließlich um Lehrerdemonstrationen, oder werden auch Schülerversuche durchgeführt? Wie viel trauen LehrerInnen ihren SchülerInnen zu, und wieviel trauen sie sich selbst zu? Hatte die Pandemie und der damit verbundene Lockdown, in dem Experimentieren und Unterricht vor Ort unmöglich wurden, Einfluss auf das Experimentierverhalten der LehrerInnen? Existieren weitere Einflussgrößen auf das Experimentierverhalten (Alter, Schultyp, Berufserfahrung, Schulstandort, Ausstattung des Schulstandorts)? Um diese Fragestellungen zu erheben, und einen Einblick in das Experimentierverhalten von Chemielehrer_innen zu gewinnen – von ihrer eigenen Einstellung zum Fach Chemie und ihrem eigenen chemischen Interesse; sowie dem Stellenwert, dem sie Experimentalunterricht beimessen; bis hin zu ihrer Einstellung und Herangehensweise bei Schüler_innen- und Lehrer_innenversuchen – wurde ein eigener Fragebogen erstellt, gerichtet an praktizierende Chemielehrer_innen. Die Resultate geben einen stichprobenartigen Einblick in das Experimentierverhalten von Chemielehrkräften: Experimentalunterricht ist wichtig. Ohne Praxis funktioniert es nicht, aber auch Theorieunterricht gehört zur Lehre von Chemie dazu. Der chemische Experimentalunterricht dient nicht nur zur Unterhaltung, sondern soll auch einen Mehrwert für Schüler_innen bieten – sowohl innerhalb des Unterrichts als auch außerhalb. Bevorzugt werden jene Versuche, in denen die Schüler_innen selbst aktiv werden.
Abstract
(Englisch)
Experiments and demonstrations are a fundamental and unique part of chemistry education. In chemistry education, the opportunity arises to demonstrate chemical knowledge and facts through experimentation and demonstration, or to teach and reinforce laws and theories of chemistry through practical application. These opportunities are unique to the field of chemistry education and cannot necessarily be applied to other fields of study. But how is chemistry education conducted in practice? In theory, chemistry education offers plenty of opportunities for experiments, but how do chemistry teachers conduct chemistry education in their own classrooms? The central question that shall be covered in this thesis is how chemistry teachers in Austria conduct chemistry education and their stance on practical application and experimentation in secondary school chemistry education. How often do experiments take place, and are teachers’ demonstrations favored over experimentation conducted by the students themselves? How much confidence do teachers have in their students, and how much confidence do they have in themselves? Did the pandemic and the subsequent lockdown have lasting consequences on how chemistry education is conducted? Are there other possible factors that influence if and how experiments are conducted in chemistry education, such as age, school type, experience, location and equipment availability? To try and answer these questions and try to gain insight into chemistry teachers’ stance on experiments in chemistry education, a survey was planned and conducted aimed at secondary school chemistry teachers, covering teachers’ stance towards chemistry as a subject, their stance on experiments as a whole, as well as their stance towards teachers’ demonstrations and student-led experiments respectively. The results allow for insight into how chemistry teachers plan and conduct their own lessons. Practical application and experimentation are an important part of chemistry education. Theory alone must be supplemented and supported by practical application of what was learned. The purpose of experiments in chemistry education is not merely to entertain, but to instruct and demonstrate, with student-focused experiments being favored.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Chemieunterricht Experimentalunterricht Experimente im Chemieunterricht Experiment Chemie
Schlagwörter
(Englisch)
chemistry education experiments
Autor*innen
Denise-Desirée Grötz
Haupttitel (Deutsch)
Die Vielfalt des Experimentierens bei unterschiedlichen LehrerInnen und an unterschiedlichen Schulen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Querschnittsstudie
Paralleltitel (Englisch)
The variety of experiments in secondary school chemistry education
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
76 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Alfred Anton
Klassifikation
35 Chemie > 35.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC17802719
Utheses ID
79807
Studienkennzahl
UA | 199 | 502 | 504 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1