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Associations between environmental concern, reduced consumption behaviours, income, and subjective well-being
results from a representative sample of English adults
Jana Antonia Schlögl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Mathew White
DOI
10.25365/thesis.80660
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28111.79310.150452-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Klimawandel und andere Umweltprobleme stellen zunehmende Bedrohungen für ökologische Systeme und das menschliche Wohlbefinden dar. Die Sorge um die Umwelt kann mit negativen Wohlbefinden korrelieren. Jedoch könnte die Ausübung umweltfreundlicher Verhaltensweisen, wie die Reduktion des eigenen Konsums, diesen negativen Effekt abmildern oder sogar umkehren. Diese Studie untersucht, wie Konsumreduktion in verschiedenen Domänen mit dem subjektiven Wohlbefinden zusammenhängt und ob das Einkommen diese Zusammenhänge moderiert. Unter Verwendung von Querschnittsdaten der britischen People and Nature Survey (N = 18.721) werden die Zusammenhänge zwischen Umweltbesorgnis, selbstberichteten Konsumreduktionen, Einkommen und vier Wohlbefindensindikatoren – Lebenszufriedenheit, Glück, Angst sowie dem Gefühl, dass das Leben sinnvoll ist, untersucht. Dafür wurden gewichtete multiple Regressionsanalysen und moderierte Moderationsanalysen in R ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten, dass ein reduzierter Konsum positiv mit Lebenszufriedenheit, Glück und dem Gefühl der Sinnhaftigkeit des Lebens assoziiert war, gleichzeitig jedoch auch mit höherer Angst einherging. Umweltbesorgnis war in erster Linie mit erhöhter Angst verbunden und zeigte schwache oder inkonsistente Zusammenhänge mit positiven Wohlbefindensindikatoren, sobald das Reduktionsverhalten berücksichtigt wurde. Entgegen den Erwartungen moderierte eine Konsumreduktion nicht den Zusammenhang zwischen Umweltbesorgnis und subjektivem Wohlbefinden. Das Einkommen spielte jedoch eine bedeutende Rolle: Eine dreifache Interaktion zeigte, dass umweltbesorgte Personen mit höherem Einkommen, die ihren Konsum reduzierten, die höchsten Werte in Glück, Sinnhaftigkeit und Lebenszufriedenheit berichteten. Diese Ergebnisse legen nahe, dass eine Reduktion des Konsums das positive Wohlbefinden steigern, zugleich jedoch Ängstlichkeit erhöhen kann. Darüber hinaus scheinen die psychologischen Vorteile einer Konsumreduktion vom sozioökonomischen Kontext abzuhängen, was die Bedeutung der Berücksichtigung des Einkommens bei der Förderung nachhaltiger Lebensstile unterstreicht.
Abstract
(Englisch)
Climate change and other environmental issues pose growing threats to ecological systems and to human well-being. While environmental concern has been linked to poorer mental health outcomes, engaging in pro-environmental behaviours like reducing one's consumption may buffer or even reverse these effects. This study examines how reductions in consumption relate to multiple dimensions of subjective well-being, and whether income moderates these relationships. Using cross-sectional data from the UK People and Nature Survey (N = 18,721), I analysed associations between environmental concern, self-reported reductions in consumption, income, and four well-being outcomes: life satisfaction, happiness, anxiety, and feeling that life is worthwhile using weighted multiple regression and moderated moderation analyses. The results showed that reduced consumption was positively associated with life satisfaction, happiness, and feelings of worthwhileness, but simultaneously also associated with higher anxiety. Environmental concern was primarily linked to increased anxiety and showed weak or inconsistent associations with positive well-being outcomes once reduction behaviour was accounted for. Contrary to expectations, reduced consumption did not moderate the relationship between environmental concern and subjective well-being. However, income played a significant role: a three-way interaction revealed that environmentally concerned individuals with higher incomes who reduced their consumption reported the highest levels of happiness, worthwhileness and life satisfaction. These findings suggest that reducing consumption can enhance positive well-being but heighten anxiousness. Moreover, the psychological benefits of consumption reduction appear to depend on socioeconomic context, underscoring the importance of considering income when promoting sustainable lifestyles.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
subjektives Wohlbefinden Umweltsorge Konsumreduktion sozioökonomischer Status People and Nature Survey
Schlagwörter
(Englisch)
subjective well-being environmental concern consumption pro-environmental behaviour income
Autor*innen
Jana Antonia Schlögl
Haupttitel (Englisch)
Associations between environmental concern, reduced consumption behaviours, income, and subjective well-being
Hauptuntertitel (Englisch)
results from a representative sample of English adults
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
36 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Mathew White
Klassifikation
77 Psychologie > 77.91 Ökologische Psychologie
AC Nummer
AC17803062
Utheses ID
79833
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
