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Prozessmonitoring in serviceorientierten Architekturen
Peter Kröpfl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Informatik
Betreuer*in
Dimitris Karagiannis
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.8867
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29981.96858.738263-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird ein neuartiger Ansatz zum Monitoring von Prozessen präsentiert. Er basiert auf der Idee des Complex Event Processing (CEP) und soll nahezu Echtzeitmonitoring von Prozessen und Prozessinstanzen ermöglichen. Der große Unterschied zu den bisherigen Ansätzen ist, dass es nicht nötig ist Prozesse in eine Ablaufumgebung, wie ein Workflow-Managementsystem (WfMS) zu integrieren, um sie durchgängig überwachen zu können. Durch den Wegfall von aufwändigen WfMS-Projekten und starren Prozessen gewinnen Unternehmen und deren IT-Architekturen deutlich an Flexibiltät. Der Verzicht auf eine integrierte, steuernde Workflow-Engine und die darin fest verdrahteten Prozesse bringt aber auch viele neue Herausforderungen mit sich. Vor allem die Verteilung der Services und die Verwendung in unterschiedlichen Kontexten, sowie die Abbildung der nurmehr implizit vorhandenen Prozesse sind die Hauptprobleme denen sich dieser Monitoringansatz stellen muss. Die Anwendbarkeit des oben vorgestellten Ansatzes wird im Rahmen dieser Arbeit untersucht. Basis ist eine fundierte Analyse der Probleme und Herausforderungen im Prozessmonitoring. Gemeinsam mit einer Analyse verwandter Monitoring-Tools und verbreiteter Monitoring-Ansätzen bildet sie den Grundstock für die Definition der Anforderungen an ein Prozessmonitoring in verteilten Architekturen. Das Konzept des Complex Event Processing nach David Luckham verspricht viele der definierten Anforderungen abzudecken. Mit CEP als Basis und den vielversprechendsten Architekturideen aus den verschiedenen existierenden Ansätzen wird eine Architektur definiert, die Monitoring von Prozessen ermöglicht. Zum Test der Tauglichkeit des neu entwickelten Ansatzes wird ein Prototyp entwickelt und in verschiedenen Szenarios getestet. Diese Szenarios basieren auf einem Energiehandelsprozess und werden entsprechend der anfangs definierten Anforderungen modelliert. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Der entwickelte Ansatz kann genutzt werden um in serviceorientierten Architekturen Prozessmonitoring zu betreiben. Alle aufgestellten Monitoring-Szenarios konnten mit Hilfe des Prototypen umgesetzt werden. Wie erwartet war die größte Herausforderung das Monitoring von Prozessinstanzen, speziell in Verbindung mit zusammengesetzten Services. Hier stieg die Komplexität der Regeln sehr stark an. Dieser Teil ist auch ein wichtiges Gebiet für weiterführende Forschungen. Eine Vereinfachung der Konfiguration und der Regeln, würde die Arbeit deutlich vereinfachen.
Abstract
(Englisch)
In this thesis a novel approach to process monitoring will be presented. This approach leverages the concept of complex event processing (CEP) for near real time monitoring of processes and process instances. As a major difference it does not rely on the integration of processes in a workflow management system (WfMS) to tackle the typical problems such as distribution of services, modelling of process flows or reuse of services in different business contexts. CEP allows to overcome those problems without direct integration of services in an execution evironment, such as a workflow managemet system. Monitoring will be enabled by rules applied to the services' output that will be monitored constantly. The foundation for this approach is a detailed analysis of the major problems and challenges in process monitoring. Based on this analysis and the analysis of related monitoring tools the requirements for process monitoring in distributed systems have been developed. The concept of complex event processing as defined by David Luckham meets many of those requirements. To determine whether this theoretical concept can stand real life challenges a prototype has been developed and tested in several scearios. \vspace{0.5cm} The results are very promising. Process monitoring in service oriented architectures can be done using complex event processing technology. All of the defined monitoring scenarios could be implemented with the prototype. As expected the monitoring of process instances especially in connection with composite services was the most challenging scenario and the complexity of the configuration increased substantially. However with more work on the the prototype the complexity surely can be reduced and maybe even a visual configuration tool can be developed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Monitoring SOA service oriented architecture complex event processing CEP business process management BPM
Schlagwörter
(Deutsch)
Monitoring SOA serviceorientierte Architektur Complex Event Processing CEP Geschäftsprozessmanagement
Autor*innen
Peter Kröpfl
Haupttitel (Deutsch)
Prozessmonitoring in serviceorientierten Architekturen
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
154 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dimitris Karagiannis
Klassifikation
54 Informatik > 54.39 Systemarchitektur: Sonstiges
AC Nummer
AC08052624
Utheses ID
7991
Studienkennzahl
UA | 066 | 926 | |
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