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Die Kapitalisierung des Todes
Auswirkungen von Individualisierung und Digitalisierung auf den gesellschaftlichen Todesdiskurs am Beispiel von Bestattungsunternehmen in Wien
Nina Marianne Bösiger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Interdisziplinäres Masterstudium Zeitgeschichte und Medien
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80890
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17995.09459.526127-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich Individualisierung und Digitalisierung auf das Bestattungswesen in Wien auswirken, und welche Bedeutung diese Entwicklungen für den Umgang mit Tod, Trauer und Erinnerungskultur haben. Auf Basis qualitativer Interviews mit Bestatterinnen und Bestattern sowie ergänzenden statistischen Daten wird analysiert, wie diesbezügliche Veränderungen wahrgenommen und auch im beruflichen Alltag eingeordnet werden. Der historische Rahmen und theoretische Ansätze, insbesondere aus der Marketing und Kommunikationsforschung, dienen als Grundlage, um aktuelle Entwicklungen zu beleuchten. Die Arbeit zeigt, dass sich sowohl gesellschaftliche Erwartungen als auch professionelle Rollenbilder im Wandel befinden, und Bestattungsunternehmen heute neue kommunikative und auch kulturelle Aufgaben übernehmen. Die Ergebnisse eröffnen Perspektiven für eine vertiefte interdisziplinäre Forschung und unterstreichen die Relevanz eines offenen gesellschaftlichen Umgangs mit Sterben und Trauer.
Abstract
(Englisch)
This study examines how individualization and digitalization are impacting the funeral industry in Vienna and the significance of these developments for dealing with death, grief, and the culture of remembrance. Based on qualitative interviews with funeral directors and supplementary statistical data, it analyzes how these changes are perceived and integrated into daily professional practice. The historical context and theoretical approaches, particularly from marketing and communication research, serve as a foundation for illuminating current developments. The study demonstrates that both societal expectations and professional role models are undergoing transformation, and that funeral homes are now assuming new communicative and cultural responsibilities. The findings open up perspectives for further interdisciplinary research and underscore the relevance of an open societal approach to death and grief.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kommunikation Marketing Zeitgeschichte Tod Trauer Bestattungskultur Erinnerungskultur Thanatosoziologie Sozialer Wandel Kommunikationsforschung Wien
Autor*innen
Nina Marianne Bösiger
Haupttitel (Deutsch)
Die Kapitalisierung des Todes
Hauptuntertitel (Deutsch)
Auswirkungen von Individualisierung und Digitalisierung auf den gesellschaftlichen Todesdiskurs am Beispiel von Bestattungsunternehmen in Wien
Paralleltitel (Englisch)
The capitalization of death
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
70 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Duchkowitsch
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC17832735
Utheses ID
80029
Studienkennzahl
UA | 066 | 665 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1