Detailansicht
Geschichte erzählen mit Stift und Papier
die Graphic Novel als Form der Vergangenheitsbewältigung
Laura Sophie Dierneder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Geschichte
Betreuer*in
Thomas Hellmuth
DOI
10.25365/thesis.80657
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18004.04013.173799-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Mit dem Tod der letzten überlebenden Zeug*innen der Shoah stellt sich die Frage, wie die Kultur des Erinnerns für künftige Generationen auf emotionale und nachhaltige Weise bewahrt werden kann. Diese Arbeit untersucht das Potenzial von Graphic Novels als Medium, um historische Ereignisse und persönliche Zeugnisse zugänglich und greifbar zu machen. Im Mittelpunkt steht Jean-Claude Bauers Werk „Klaus Barbie. Der Schlächter von Lyon“ (Originaltitel: „Klaus Barbie. La route du rat“, 2022), das sich mit dem Gestapo-Chef von Lyon und seinem Prozess im Jahr 1987 befasst. Die Analyse zeigt, dass Graphic Novels mit ihrer visuellen und narrativen Gestaltung eine vielversprechende Ergänzung zur traditionellen Erinnerungskultur darstellen. Insbesondere im deutschsprachigen Raum eröffnen sie der Geschichtswissenschaft neue Möglichkeiten, historische Inhalte emotional ansprechend aufzubereiten und einem breiten Publikum zu vermitteln. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, dieses Medium weiter zu erforschen und in die Geschichtsvermittlung zu integrieren, um das kollektive Gedächtnis an die Shoah lebendig zu halten.
Abstract
(Englisch)
With the passing of the last surviving witnesses of the Shoah, the question arises as to how the culture of remembrance can be preserved in an emotionally engaging and sustainable way for future generations. This thesis examines the potential of graphic novels as a medium for making historical events and personal testimonies accessible and tangible. The focus is on Jean-Claude Bauer's work ‘Klaus Barbie. The Butcher of Lyon’ (original French title: ‘Klaus Barbie. La route du rat’, 2022), which deals with the Gestapo chief of Lyon and his trial in 1987. The analysis shows that graphic novels, with their visual and narrative design, represent a promising addition to traditional remembrance culture. In German-speaking countries in particular, they open up new possibilities for historical scholarship to present historical content in an emotionally engaging way and communicate it to a broad public. The results underscore the need to further explore this medium and integrate it into historical education in order to keep the collective memory of the Shoah alive.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Graphic Novel Klaus Barbie Vergangenheitsbewältigung Täter:innen Zweiter Weltkrieg Nachkriegsjustiz Frankreich
Autor*innen
Laura Sophie Dierneder
Haupttitel (Deutsch)
Geschichte erzählen mit Stift und Papier
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Graphic Novel als Form der Vergangenheitsbewältigung
Paralleltitel (Englisch)
Telling stories with pen and paper
Paralleluntertitel (Englisch)
graphic novels as a way of coming to terms with the past
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
100 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Hellmuth
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.01 Geschichte der Geisteswissenschaften
AC Nummer
AC17802835
Utheses ID
80032
Studienkennzahl
UA | 066 | 803 | |
