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The hedonic experience
from neural emergence to modulation by ketamine
Maximilian Kathofer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Naturwissenschaften: Psychologie
Betreuer*in
Julia Sophia Crone
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81807
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18571.03253.691089-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Belohnungsverarbeitung ist für alle Lebewesen von zentraler Bedeutung, da sie die Grundlage für Motivation, Lernen und zielgerichtetes Verhalten bildet. Trotz jahrzehntelanger intensiver interdisziplinärer Forschung bestehen weiterhin kritische Wissenslücken hinsichtlich der neuronalen Mechanismen, die Belohnung steuern, und ihrer wirksamen Modulierbarkeit. Ziel dieser Dissertation ist es, die hedonische Erfahrung umfassend zu beleuchten: ihren neuronalen Ursprung, die Muster ihrer neuronalen Kodierung, sowie die multivariaten Informationsdynamiken, die ihr zugrunde liegen. Darüber hinaus werden die neuromodulatorischen Effekte charakterisiert, die den prohedonischen Wirkungen des Medikaments Ketamin zugrunde liegen könnten. Da die hedonische Erfahrung ein multidimensionales Konstrukt ist, das über Valenz hinaus Dimensionen wie Schönheit und emotionales Bewegtsein umfasst, integriert diese Arbeit traditionelle Belohnungsparadigmen mit neuroästhetischen Methoden, um ein ganzheitlicheres Verständnis der hedonischen Erfahrung zu ermöglichen. Die vier in dieser Dissertation präsentierten Studien setzen hierzu ein breites Spektrum hedonischer Stimuli, darunter Gemälde, Musik, Geld und Fotos von Gesichtern, über visuelle, auditive und imaginäre Bedingungen hinweg ein und nutzen multivariate Analyseansätze, um die neuronalen Dynamiken des hedonischen Erlebens und deren Modulation durch Ketamin zu beleuchten. Dabei liefert diese Dissertation wichtige Einblicke in folgende Schlüsselfragen: 1) Erfordert das hedonische Erleben einen direkten sensorischen Input? 2) Wie wird die hedonische Erfahrung über verschiedene Stimulationsmodalitäten hinweg kodiert? 3) Welche multivariaten neuronalen Informationsdynamiken liegen hedonischen Erfahrungen zugrunde? 4) Wie werden diese Prozesse, behavioral und neuronal, durch Ketamin moduliert? Zusammengenommen liefern die Befunde einen entscheidenden Ausgangspunkt für zukünftige Forschung zu den Mechanismen der Belohnungsverarbeitung, geben Aufschluss über den schwer fassbaren Wirkmechanismus von Ketamin und tragen zu einem umfassenderen Verständnis der neuronalen Grundlagen des hedonischen Erlebens bei.
Abstract
(Englisch)
Effective reward processing is vital for all living organisms, ensuring that basic needs are met and providing the foundation for motivation, learning, and goal-directed behavior. Despite decades of extensive interdisciplinary efforts, critical gaps remain in our understanding of the neural mechanisms that govern reward and how they can be effectively modulated. This thesis focuses on the hedonic experience, the consummatory component of reward, and seeks to meaningfully contribute to an advanced understanding of its neural emergence, its encoding in the brain, the multivariate information dynamics underlying peak hedonic states, and its modulation by the prohedonic agent ketamine. Recognizing that hedonic experience is multifaceted, spanning dimensions beyond valence such as experiences of beauty and being emotionally moved, this thesis integrates traditional reward paradigms with neuroaesthetic methods to provide a richer account of the consummatory phase of reward processing. Thereby, the four studies presented within this thesis deploy a diverse set of hedonic stimuli, including paintings, music, money, and faces, across visual, auditory, and imagery conditions and leverage complementary multivariate analytic approaches to illuminate the neural dynamics underlying hedonic experience and their modulation by ketamine. Fundamentally, the empirical work addresses four key questions: 1) does hedonic experience necessitate direct sensory input; 2) how is the hedonic experience encoded across stimulation modalities; 3) what multivariate neural information dynamics underlie hedonic states; and 4) how are these processes, behaviorally and neurally, modulated by ketamine to facilitate its prohedonic effects? Together, the findings provide a crucial stepping stone for future research on the mechanisms of reward, shed light on ketamine’s elusive mechanism of action, and contribute to a more comprehensive understanding of the neural basis of hedonic experience.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hedonische Erfahrung Ketamin Visuelle Imagination Aesthetische Erfahrung Musik
Schlagwörter
(Englisch)
Hedonic experience Ketamine Visual mental imagery Music
Autor*innen
Maximilian Kathofer
Haupttitel (Englisch)
The hedonic experience
Hauptuntertitel (Englisch)
from neural emergence to modulation by ketamine
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
169 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Tomohiro Ishizu ,
Martin Monti
Klassifikation
77 Psychologie > 77.46 Emotion
AC Nummer
AC17988888
Utheses ID
80038
Studienkennzahl
UA | 796 | 605 | 298 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1