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Strategische Autonomie oder neoliberale Kontinuität?
eine Analyse der Überarbeitung der IPCEI-Mitteilung (2021) und ihrer Bedeutung für die europäische Industriepolitik
Emil van de Vondervoort
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Etienne Schneider
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80871
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19579.02282.315799-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Bedeutung der Important Projects of Common European Interest (IPCEI) als hegemoniales Projekt im Kontext der strategischen Neuausrichtung der EU-Industriepolitik und der damit verbundenen Machtverschiebungen in Europa. Im Zentrum der Analyse steht die im Jahr 2021 von der Europäische Kommission durchgeführte Überarbeitung der IPCEI-Mitteilung sowie die dazu eingegangenen Stellungnahmen von Mitgliedstaaten, Organisationen und Unternehmen. Dieses umfangreiche Datenmaterial wurde mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse im Rahmen einer Historisch-Materialistischen Policy-Analyse (HMPA) ausgewertet. Ergänzend wurden offizielle EU-Dokumente, wissenschaftliche Fachartikel und Monografien sowie Einschätzungen von Forschungsinstituten und Think Tanks herangezogen. Die Ergebnisse zeigen eine veränderte industriepolitische Positionierung zentraler Akteure der EU, insbesondere Deutschlands, seit den 2010er Jahren, die im Zusammenhang mit globalen Machtverschiebungen und zunehmenden geopolitischen Spannungen steht. Es wird deutlich, wie diese Entwicklungen das Kräfteverhältnis zwischen marktoffenen, neoliberalen und interventionistischen, neomerkantilistischen Leitbildern beeinflusst haben. Der Bedeutungsverlust der erstgenannten und das Erstarken der zweitgenannten Strömung spiegeln sich unmittelbar im Kompromisscharakter der finalen IPCEI-Mitteilung wider. Der Leitbegriff der „offenen strategischen Autonomie“ fungiert dabei als zentrales Kompromisskonzept, das darauf abzielt, diese divergierenden industriepolitischen Paradigmen miteinander zu verbinden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Industriepolitik EU-Wettbewerbspolitik historisch-materialistische Politikanalyse Europäische Union IPCEI Geopolitik offene strategische Autonomie Koalitionsmagnete
Schlagwörter
(Englisch)
Industrial policy EU competition policy historical materialist policy analysis European Union IPCEI Geopolitics open strategic autonomy coalition magnets
Autor*innen
Emil van de Vondervoort
Haupttitel (Deutsch)
Strategische Autonomie oder neoliberale Kontinuität?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Überarbeitung der IPCEI-Mitteilung (2021) und ihrer Bedeutung für die europäische Industriepolitik
Paralleltitel (Englisch)
Strategic autonomy or neoliberal continuity?
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
139 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Etienne Schneider
Klassifikation
89 Politologie > 89.73 Europapolitik. Europäische Union
AC Nummer
AC17832175
Utheses ID
80064
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1