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This lifeless image of mine
the significance of photographs in the Turkish migration experience in Germany
İlkyaz Salmanlı Likic
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Andrea Seier
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81186
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25707.99942.968353-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die Rolle der Fotografie innerhalb der Erfahrung türkischer Arbeitsmigration nach Deutschland und fragt danach, wie Fotografien unter Bedingungen geografischer Trennung als vermittelnde Objekte fungieren. Auf der Grundlage von Repräsentationsanalyse und materialkulturellen Ansätzen betrachtet sie migrantische Fotografien nicht als transparente Dokumente gelebter Realität, sondern als kulturell codierte und sozial eingebettete Artefakte, durch die Identität, Zugehörigkeit und Erinnerung ausgehandelt werden. Mit einem Schwerpunkt auf der Familienfotografie analysiert die Studie, wie Bilder innerhalb transnationaler Familiennetzwerke produziert, inszeniert, ausgetauscht, aufbewahrt und erneut betrachtet werden. Dabei wird die Fähigkeit der Fotografie hervorgehoben, eine Form vermittelter Präsenz zu erzeugen, die es Migrant:innen ermöglicht, für die Zurückgebliebenen sichtbar und sozial lesbar zu bleiben. Fotografien werden dabei zugleich als visuelle Repräsentationen und als materielle Spuren verstanden, die durch ihre Zirkulation und physische Beständigkeit eine affektive Bedeutung tragen. Die Arbeit verortet diese Praktiken im historischen Kontext des Gastarbeiterprogramms, das die türkische Migration als temporär rahmte, zugleich jedoch langfristige Realitäten von Ansiedlung und geteilter Zugehörigkeit hervorbrachte. Der türkische Begriff gurbet wird herangezogen, um diese strukturelle Erfahrung des Fernseins von der Heimat zu beschreiben, in der emotionale Bezugspunkte wei-terhin an einen anderen Ort gebunden bleiben. In diesem Kontext wird Fotografie zu einer zentralen Praxis, durch die Abwesenheit bewältigt und Kontinuität aufrechterhalten wird. Anhand ausgewählter Fotografien aus privaten Archiven zeigt die Studie, wie migrantische Bilder Narrative von Stabilität, Wohlstand und familiärer Einheit konstruieren, während sie zugleich die Spannungen und Grenzen offen-legen, die im fotografischen Versuch liegen, Präsenz über Distanz hinweg zu bewahren.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the role of photography within the experience of Turkish labor migration to Germany and asks how photographs function as mediating objects under conditions of geographic separation. Drawing on representational analysis and material culture theory, it approaches migrant photographs not as transparent documents of lived reality, but as culturally coded and socially embedded artifacts through which identity, belonging, and memory are negotiated. Focusing primarily on family photography, the study investigates how images are produced, staged, exchanged, kept, and revisited within transnational family net-works. In doing so, it highlights photography’s capacity to create a form of mediated presence, allowing migrants to remain visible and socially legible to those left behind. Photographs are shown to operate simultaneously as visual representations and as material traces that carry affective weight through their circulation and physical endurance. The thesis situates these practices within the historical context of the Gastarbeiter program, which framed Turkish migration as temporary while producing long-term realities of settlement and divided belonging. The Turkish concept of gurbet is used to describe this structural condition of being away from home, in which emotional reference remains tied to another place. Within this context, photography becomes a key practice through which absence is managed and continuity is sustained. By analyzing selected photographs from private archives, the study demonstrates how migrant images construct narratives of stability, prosperity, and familial unity, while simultaneously revealing the tensions and limits embedded in the photographic attempt to preserve presence across distance.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Türkische Migration Familienfotografie Fotografie Repräsentation Erinnerung Zugehörigkeit Identität Transnationalismus Diaspora Archiv Gastarbeiterprogramm Türkei Deutschland Familie soziale Beziehungen
Schlagwörter
(Englisch)
Turkish migration Family photography Photography Representation Memory Belonging Identity Transnationalism Diaspora Archive Guest worker program Turkey Germany Family Social Relations
Autor*innen
İlkyaz Salmanlı Likic
Haupttitel (Englisch)
This lifeless image of mine
Hauptuntertitel (Englisch)
the significance of photographs in the Turkish migration experience in Germany
Paralleltitel (Deutsch)
Dieses leblose Bild von mir
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
85 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Andrea Seier
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.02 Philosophie und Theorie der Geisteswissenschaften ,
24 Theater > 24.99 Theater, Film, Musik. Sonstiges
AC Nummer
AC17892284
Utheses ID
80170
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1