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What is the impact of geopolitical fragmentation on global value chains?
a structural gravity approach
Niklas Martin Kirsamer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Applied Economics
Betreuer*in
Alejandro Cunat
DOI
10.25365/thesis.80831
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26382.96505.366660-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen geopolitischer Fragmentierung auf globale Wertschöpfungsketten unter Verwendung eines strukturellen Gravitationsmodells. Während sich die meisten Veröffentlichungen auf Bruttohandelsströme konzentrieren, analysiert diese Studie den Handel mit Wertschöpfung, der die Struktur globaler Wertschöpfungsketten besser widerspiegelt. Die empirische Analyse kombiniert Daten der OECD zum Handel mit Wertschöpfung (TiVA) mit einem bilateralen Index der geopolitischen Distanz, der von Kirsamer und Riha (2025) entwickelt wurde, und schätzt das strukturelles Gravitationsmodell unter Verwendung der Poisson-Pseudo-Maximum-Likelihood-Methode. Um indirekte Handelswege innerhalb globaler Wertschöpfungsketten zu berücksichtigen, beinhaltet das Modell ein Maß für die Kosten der Integration in globale Wertschöpfungsketten nach Njike (2021). Die Ergebnisse zeigen eine robuste negative Beziehung zwischen geopolitischer Distanz und bilateralem Wertschöpfungshandel. Im Querschnitt ist ein Anstieg der politischen Distanz um 0,1 mit einem Rückgang der Wertschöpfungsexporte um etwa 9,26% verbunden, während die Panelschätzungen geringere, aber signifikante Effekte anzeigen. Nachdem für Zölle kontrolliert wurde, verringert sich die Größe der Koeffizienten, was darauf hindeutet, dass die Handelspolitik die Beziehung zwischen Geopolitik und Handel teilweise beeinflusst. Insgesamt liefern die Ergebnisse Hinweise auf Friend-Shoring in globalen Wertschöpfungsketten.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the impact of geopolitical fragmentation on global value chains using a structural gravity framework. While most of the literature focuses on gross trade flows, this study analyzes trade in value added, which better reflects the structure of global value chains. The empirical analysis combines OECD Trade in Value Added (TiVA) data with a bilateral index of geopolitical distance presented by Kirsamer and Riha (2025) and estimates a structural gravity model using Poisson pseudo-maximum likelihood. To account for indirect trade routes within global value chains, the model incorporates a measure of the cost of global value chain integration, following Njike (2021). The results show a robust negative relationship between geopolitical distance and bilateral value-added trade. In the cross-section, a 0.1 increase in political distance is associated with about 9.26% lower value-added exports, while panel estimates indicate smaller but significant effects. Controlling for tariffs reduces the magnitude of the coefficients, suggesting that trade policy partly mediates the relationship between geopolitics and trade. Overall, the findings provide evidence of friend-shoring in global value chains.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Fragmentierung Globale Warenketten Handel Geopolitik Gravitationsmodell
Schlagwörter
(Englisch)
Fragmentation Global Value Chains Trade Geopolitics Gravity Estimation
Autor*innen
Niklas Martin Kirsamer
Haupttitel (Englisch)
What is the impact of geopolitical fragmentation on global value chains?
Hauptuntertitel (Englisch)
a structural gravity approach
Paralleltitel (Deutsch)
Welche Auswirkungen hat geopolitische Fragmentierung auf globale Wertschöpfungsketten?
Paralleluntertitel (Deutsch)
ein struktureller Gravitationsansatz
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
46 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alejandro Cunat
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.40 Außenwirtschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17827821
Utheses ID
80188
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
