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Kulturvereine der Wiener Tschechen in der Spätphase der Habsburgermonarchie
Clemens Wagner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Französisch Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung
Betreuer*in
Philipp Ther
DOI
10.25365/thesis.81191
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26544.99342.981245-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die mehr als sechs Jahrzehnte andauernde Herrschaft von Kaiser Franz Joseph I brachte eine Vielzahl von politischen und sozialen Veränderungen in der Habsburgermonarchie mit sich. Neben dem Revolutionsjahr 1848 und dem Jahr 1867, als es zum sogenannten Ausgleich mit Ungarn kam, waren auch die Liberalisierungen im Bereich von Vereinsgründungen bedeutend für diese Epoche. Durch die Gründung von Vereinen konnten sich Menschen miteinander vernetzen und ihre Ideen und Vorstellungen miteinander teilen. Dies führte dazu, dass sich die verschiedenen Nationalitäten der Habsburgermonarchie stärker etablieren konnten. Am Beispiel der Wiener Tschechen ist diese Entwicklung gut nachvollziehbar. Vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, ob Gründungen von Vereinen als Wendepunkt in der Beziehung zwischen den unterschiedlichen Nationalitäten im Wien der späten Habsburgermonarchie während der Regentschaft Kaiser Franz Josephs I gesehen werden können. Weiters wird der Frage nachgegangen, inwiefern Vereine eine Rolle bei der Herausbildung einer Identität als starke Minderheit der tschechischen Bevölkerung Wiens gespielt haben. Es soll die Wichtigkeit von Vereinen im Allgemeinen, und von Musik- und Gesangsvereinen im Speziellen, für die Abgrenzung der Wiener Tschechen am Ende der Habsburgermonarchie herausgearbeitet werden. Dies geschieht zunächst anhand von allgemeinen Forschungen zu den Vereinen der Wiener Tschechen, und danach mittels des Fallbeispiels des Gesangvereines Lumír, einen Verein, den es heute noch gibt, und der noch immer eine große Bedeutung für das Kulturleben der Wiener Tschechen hat. Durch die neuen Vereine entsteht und organisiert sich, in Zeiten des zunehmenden Deutschnationalismus, eine tschechische Minderheit in Wien. Das führte einerseits in einer von Nationalitätenkonflikten geprägten Zeit zu noch mehr Spannungen zwischen den einzelnen Nationen, andererseits kann es aber auch als Öffnung und Bereicherung des kulturellen Lebens in der Stadt Wien gesehen werden. Ausgehend von der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Situation der Wiener Tschechen in der Spätphase der Habsburgermonarchie, werden folgende Themenfelder behandelt: - Die Ära Kaiser Franz Josephs I zwischen Liberalisierung und Neoabsolutismus, - Vereine als Organisation und als Identitätsstifter, - Musik als verbindendes und trennendes Element zugleich
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wiener Tschechen
Autor*innen
Clemens Wagner
Haupttitel (Deutsch)
Kulturvereine der Wiener Tschechen in der Spätphase der Habsburgermonarchie
Paralleltitel (Englisch)
Cultural societies of the Viennese Czechs during the late period of the Habsburg-Empire
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
73 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Philipp Ther
Klassifikation
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte
AC Nummer
AC17893070
Utheses ID
80200
Studienkennzahl
UA | 199 | 509 | 511 | 02
