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Zeitfunk und Zugehörigkeit
"Politics of belonging" im Radio der Nachkriegszeit
Carola Anna Elena Auth
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Birgit Haberpeuntner
DOI
10.25365/thesis.81041
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27192.96910.848796-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle des Radios bei der Konstruktion nationaler Zugehörigkeit in der österreichischen Nachkriegszeit. Ausgangspunkt ist die These, dass nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues österreichisches Nationalbewusstsein aktiv hergestellt werden musste. Im Zentrum der Untersuchung steht der Sender Radio Wien, dessen Programm und Publikum exemplarisch analysiert werden. Methodisch erfolgt dies mithilfe einer Dispositivanalyse, die Radioapparat, Programm und Hörer*innen in ihrem sozialen und technischen Kontext betrachtet und deren Wechselwirkungen untersucht. Als programmatische Fallbeispiele dienen drei Interviews des Formats Echo des Tages mit Anton Karas (1950), Bruno Walter (1952) und Lise Meitner (1953), die anhand von Yuval-Davis Analysekategorien zu den Politics of belonging untersucht werden. Die Arbeit demonstriert, dass Zugehörigkeit im Radio aktiv produziert, verhandelt und begrenzt wurde, wobei ein Zusammenspiel von technischen Bedingungen, medialen Praktiken und adressiertem Publikum berücksichtigt werden muss.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis examines the role of radio in the construction of national belonging in post-war Austria. The starting point is the thesis that after the Second World War, a new Austrian national consciousness had to be actively produced. The investigation focuses on the broadcaster Radio Wien, whose program and audience are analyzed as exemplary cases. Methodologically, this is accomplished through a dispositif analysis that considers the radio apparatus, program, and listeners within their social and technical contexts, examining their interrelations. Three interviews from the format Echo des Tages with Anton Karas (1950), Bruno Walter (1952), and Lise Meitner (1953). serve as programmatic case studies, which are examined using Yuval-Davis’s analytical categories on the politics of belonging. The thesis demonstrates that belonging in radio was actively produced, negotiated, and bounded, whereby an interplay of technical conditions, media practices, and the addressed audience must be taken into account.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Radio Nachkriegszeit Zugehörigkeit Dispositiv Rundfunk
Schlagwörter
(Englisch)
belonging Broadcast Radio politics of belonging
Autor*innen
Carola Anna Elena Auth
Haupttitel (Deutsch)
Zeitfunk und Zugehörigkeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
"Politics of belonging" im Radio der Nachkriegszeit
Paralleltitel (Englisch)
Broadcasting time, shaping belonging
Paralleluntertitel (Englisch)
the "politics of belonging" in Austrian postwar radio
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
83 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Birgit Haberpeuntner
AC Nummer
AC17858434
Utheses ID
80219
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
