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What keeps parents going?
implicit theories of willpower and well-being in parents
Emma Marie Pfundstein
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Veronika Job Sutnar
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81061
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27255.95411.408145-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Elternschaft stellt einen sehr anspruchsvollen Lebensübergang dar, doch ein Zusammenhang mit elterlichem Wohlbefinden bleibt empirisch unklar. Auf Grundlage von Forschungsarbeiten zu impliziten Theorien über Willenskraft (ITW) untersucht diese Studie, ob die Überzeugungen der Eltern über Willenskraft als begrenzte oder unbegrenzte Ressource dazu beitragen, individuelle Unterschiede im Wohlbefinden zu erklären, und ob die Dauer der Elternschaft diese Überzeugungen beeinflusst. Es wurden Querschnittsdaten aus einer deutschsprachigen Stichprobe von 313 Eltern aus Österreich und der Schweiz erhoben. Lineare Regressions- und Moderationsanalysen wurden durchgeführt, um Zusammenhänge zwischen IZW, Wohlbefinden und elternschaftsbezogenen Variablen (Anzahl der Kinder, Alter des jüngsten Kindes, Alter des ältesten Kindes und Betreuungsanteil) zu testen. Die Ergebnisse zeigten einen positiven Zusammenhang zwischen Eltern, die eine unbegrenzte Theorie der Willenskraftbefürworten, und einem höheren Wohlbefinden. Entgegen den Erwartungen verstärkten Indikatoren des elterlichen Betreuungsaufwandes diesen Zusammenhang nicht; stattdessen deuteten einige Wechselwirkungen darauf hin, dass der Zusammenhang zwischen ITW und Wohlbefinden mit abnehmendem Betreuungsaufwand zunahm. Es wurden keine Hinweise darauf gefunden, dass längere Erfahrung als Elternteil eine stärkere Überzeugung von unbegrenzter Willenskraft vorhersagt. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse ITW als interessantes psychologisches Korrelat des elterlichen Wohlbefindens und stellen gleichzeitig Annahmen über Anforderungen und Anpassungseffekte in der Elternschaft in Frage.
Abstract
(Englisch)
Parenthood represents a highly demanding life transition, yet its association with parental well-being remains empirically ambiguous. Drawing on research on implicit theories of willpower (ITW), this study examines whether parents’ beliefs about willpower as a limited versus nonlimited resource help explain individual differences in well-being and whether the length of the parenthood shapes these beliefs. Cross-sectional data were collected from a German-speaking sample of 313 parents from Austria and Switzerland. Linear regression and moderation analyses were conducted to test the association between ITW, well-being, and parenthood-related variables (number of children, age of the youngest child, age of the oldest child, and childcare percentage). Results showed a positive association between parents endorsing a nonlimited theory of willpower and higher well-being. Contrary to expectations, parenthood-related demand indicators did not strengthen this association; instead, some interactions suggested that the link between ITW and well-being increased as caregiving demands decreased. No evidence was found that longer parental experience predicted more nonlimited willpower beliefs. Overall, the findings highlight ITW as an interesting psychological correlate of parental well-being while questioning assumptions about demands and adaptation effects in parenthood.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Implizite Theorien über Willenskraft Elternschaft Wohlbefinden
Schlagwörter
(Englisch)
Implicit theories of willpower parenthood well-being
Autor*innen
Emma Marie Pfundstein
Haupttitel (Englisch)
What keeps parents going?
Hauptuntertitel (Englisch)
implicit theories of willpower and well-being in parents
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
78 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Veronika Job Sutnar
Klassifikation
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie
AC Nummer
AC17861573
Utheses ID
80230
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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