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Soziale Medien als Quelle in der Kriegsberichterstattung
Herausforderungen und Chancen für die Arbeitsweise von Journalist:innen am Beispiel des Ukrainekriegs
Laura Oberfeld
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Tobias Dienlin
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81107
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27256.01801.221893-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Ukrainekrieg gilt als stark digital geprägter Konflikt, der nahezu in Echtzeit über soziale Medien dokumentiert wird. Dadurch verändern sich die Bedingungen journalistischer Kriegsberichterstattung grundlegend. Diese Masterarbeit untersucht, welche Rolle soziale Medien als Quelle für österreichische Journalist:innen einnehmen und wie sie deren Arbeitsweise beeinflussen. Grundlage bilden qualitative Interviews, die mittels strukturierender Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Untersucht wird, wie soziale Medien journalistische Routinen beeinflussen, welche Chancen sie eröffnen und welche Herausforderungen sie mit sich bringen. Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Medien fest in redaktionelle Routinen integriert sind und insbesondere als Frühindikator, zur Themenfindung sowie zur Einholung zusätzlicher Perspektiven dienen. Gleichzeitig erhöhen sie den Zeitdruck und den Verifikationsaufwand. Im Ukrainekrieg gewinnen soziale Medien als Quelle besondere Bedeutung, ersetzen jedoch keine klassischen Quellen. Insgesamt verändern soziale Medien journalistische Routinen strukturell, ohne professionelle Standards außer Kraft zu setzen.
Abstract
(Englisch)
The war in Ukraine is considered a highly digitalized conflict that is documented almost in real time via social media. As a result, the conditions of journalistic war reporting have fundamentally changed. This master’s thesis examines the role of social media as a source for Austrian journalists and how it influences their professional practices. The study is based on qualitative interviews analyzed through structured content analysis. It explores how social media affect journalistic routines, what opportunities they create, and what challenges they pose. The findings show that social media are firmly integrated into editorial workflows, particularly as early indicators, tools for topic identification, and sources of additional perspectives. At the same time, they increase time pressure and verification efforts. Although social media have gained particular importance in covering the war in Ukraine, they do not replace traditional sources. Overall, social media structurally reshape journalistic routines without undermining professional standards.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Soziale Medien Kriegsberichterstattung Ukrainekrieg Verifikation Glaubwürdigkeit Österreichische Journalist:innen
Schlagwörter
(Englisch)
social media war reporting Ukraine war verification source credibility Austrian journalists
Autor*innen
Laura Oberfeld
Haupttitel (Deutsch)
Soziale Medien als Quelle in der Kriegsberichterstattung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Herausforderungen und Chancen für die Arbeitsweise von Journalist:innen am Beispiel des Ukrainekriegs
Paralleltitel (Englisch)
Social media as a source in war reporting
Paralleluntertitel (Englisch)
challenges and opportunities for journalistic practices in the context of the war in Ukraine
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
203 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Tobias Dienlin
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.40 Nachrichtenwesen
AC Nummer
AC17888491
Utheses ID
80232
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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