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The "Pie in the sky" project
building home-school links through translanguaging and reader-response theory in ELE
Anita Ghoreshi
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Englisch Unterrichtsfach Französisch
Betreuer*in
Elizabeth Erling
DOI
10.25365/thesis.80915
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29812.36374.392041-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Trotz empirischer Befunde, die auf kognitive Vorteile mehrsprachiger Lernender hinweisen (Antoniou, 2019; Monnier et al., 2021), sind Schülerinnen in sprachlich heterogenen Wiener Mittelschulen weiterhin mit strukturellen Ungleichheiten konfrontiert, die ihren Bildungserfolg einschränken. Dazu zählen insbesondere begrenzte Möglichkeiten, ihre gesamten sprachlichen Repertoires im schulischen Kontext zu nutzen (Weidl & Erling, 2023). Im Rahmen des Udele-Projekts (Understanding Disparities in English Language Education) wurde ein auf action research basierendes Buchprojekt an einer Wiener Mittelschule mit Schüler*innen der dritten Schulstufe mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen durchgeführt. Aufbauend auf der Translanguaging-Pädagogik sowie der Reader-Response-Theorie wurden die Schüler*innen dazu ermutigt, ihre Sprachenrepertoires zu nutzen, um Gedanken und Gefühle zu ihrer Lektüre des (semi-) Grafikromans Pie in the Sky von Remy Lai (2019) auszudrücken und sich gemeinsam mit ihren Eltern an kollaborativen Aktivitäten zu beteiligen. Das Projekt verwendete ein two-phased sequential explanatory Mixed-Methods-Design, das quantitative und qualitative Daten in den übergreifenden action-research Rahmen integrierte, um die Konzeption, die Umsetzung und die Ergebnisse des Buchprojekts zu untersuchen. Ziel war es, sowohl das Potenzial als auch die Herausforderungen der Einbeziehung der Lebensrealitäten der Schüler und der Einbindung ihrer Familien in den Englischunterricht zu untersuchen. Die thematische Analyse zeigt, dass der Einsatz eines Translanguaging-Ansatzes sowie die Verwendung von Lesetagebüchern im Rahmen des Buchprojekts förderlich war, da sie das Leseverständnis unterstützten, das Engagement mit dem Text erhöhten und die Bewältigung der Aufgaben erleichterten. Die Ergebnisse verdeutlichen auch das Potenzial der Einbindung von Eltern und Familienmitgliedern, einschließlich einer breiteren sprachlichen Ressourcenbasis und Möglichkeiten zum Austausch von Funds of Knowledge. Die Studie zeigt jedoch, dass zeitliche und kontextuelle Einschränkungen das Ausmaß, in dem das Projekt das Potenzial dieser Ansätze voll ausschöpfen konnte, beeinflusst haben. Insgesamt unterstreicht die Arbeit die Vorteile sprachlich orientierter, familienintegrierender Buchprojekte und weist gleichzeitig auf die Notwendigkeit weiterer Forschung und Experimente hin, um herauszufinden, wie solche Ansätze effektiv gestaltet und umgesetzt werden können.
Abstract
(Englisch)
Despite evidence pointing to cognitive advantages among multilingual learners (Antoniou, 2019; Monnier et al., 2021), students in linguistically diverse middle schools in Vienna continue to face structural inequalities that restrict educational success, including limited opportunities for drawing on their full linguistic repertoires (Weidl & Erling, 2023). Situated within the broader Udele project (Understanding Disparities in English Language Education), an action research book project was undertaken with third-year Viennese middle-school students from diverse linguistic backgrounds. Drawing on translanguaging pedagogy and reader-response theory, the project encouraged students to use their linguistic repertoires to express thoughts and feelings about their in-class reading of the (semi-) graphic novel Pie in the Sky by Remy Lai (2019) and engage in collaborative activities with their parents. The project employed a two-phase sequential explanatory mixed-methods design, integrating quantitative and qualitative data within the overarching action-research framework to examine the design, the implementation, and outcomes of the book project. The aim was to explore both the potential and challenges of incorporating students’ lived realities and family involvement into the English language classroom. The thematic analysis reveals that the employment of a translanguaging approach and the use of reading logs in the book project were beneficial as they facilitated reading comprehension, increased engagement with the text, and supported learners to accomplish tasks. Findings also highlight the potential of parent involvement including a broader linguistic resource base, and opportunities to share funds of knowledge. However, temporal and contextual constraints limited the extent to which the project could fully realize the potential of these approaches. Overall, the thesis underscores the advantages of linguistically-responsive and family-inclusive book projects while pointing to the need for further research and experimentation to identify how such approaches can be effectively designed and implemented.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
translanguaging reader-response Theorie Mittelschule Wien Mehrsprachigkeit Bildungsgerechtigkeit Eltern Pie in the Sky Grafikroman Lesen Englischunterricht ELE
Schlagwörter
(Englisch)
translanguaging reader-response theory middle school Vienna multilingualism educational equity parents Pie in the Sky graphic novel reading English language education ELE
Autor*innen
Anita Ghoreshi
Haupttitel (Englisch)
The "Pie in the sky" project
Hauptuntertitel (Englisch)
building home-school links through translanguaging and reader-response theory in ELE
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
IX, 157 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Elizabeth Erling
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit ,
81 Bildungswesen > 81.75 Sekundarstufe
AC Nummer
AC17836308
Utheses ID
80250
Studienkennzahl
UA | 199 | 507 | 509 |
