Detailansicht

Balancing trade secret protection and employee mobility
legal framework and challenges under EU law
Htet Thiri Naing
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
außerordentliches Masterstudium Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht [Vollzeit Englisch]
Betreuer*in
Maria Elisabeth Sturm
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81145
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29820.96259.301959-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ehemalige Arbeitnehmer stellen im Recht der Geschäftsgeheimnisse eine allgemein anerkannte Problematik dar, da sie bei einem Wechsel zu einem Wettbewerber oder bei der Gründung eines eigenen Unternehmens dazu verleitet sein können, vertrauliche Informationen ihres früheren Arbeitgebers zu nutzen. Während das Recht einen angemessenen Schutz der berechtigten Interessen von Unternehmen gewährleisten muss, haben Arbeitnehmer zugleich ein legitimes Interesse daran, ihren Arbeitsplatz zu wechseln und ihre beruflichen Fähigkeiten frei einzusetzen. Vor diesem Hintergrund untersucht diese Arbeit das Spannungsverhältnis zwischen dem Schutz von Geschäftsgeheimnissen und der Arbeitnehmermobilität im EU-Recht, mit besonderem Fokus auf der Richtlinie (EU) 2016/943 über den Schutz von Geschäftsgeheimnissen. Auf Grundlage einer rechtsdogmatischen und rechtsvergleichenden Analyse bewertet die Arbeit, ob die Richtlinie einen klaren und ausgewogenen Rechtsrahmen geschaffen hat, der sowohl vertrauliche Unternehmensinformationen schützt als auch die berufliche Freiheit von Arbeitnehmern wahrt. Dabei werden insbesondere die Definition des Geschäftsgeheimnisses, die Regeln über rechtmäßige und unrechtmäßige Erlangung sowie die Abgrenzung zwischen schutzfähigen Geschäftsgeheimnissen und allgemeinem beruflichen Know-how analysiert. Zudem wird die Rolle der stillschweigenden Vertraulichkeitspflicht sowie das Verhältnis zwischen gesetzlichem Geheimnisschutz und vertraglichen Instrumenten wie Geheimhaltungsvereinbarungen und Wettbewerbsverboten untersucht, unter Einbeziehung von Rechtsprechung aus dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Österreich. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Richtlinie zwar zur Harmonisierung beigetragen hat, jedoch weiterhin erhebliche Unklarheiten bestehen, insbesondere hinsichtlich Arbeitnehmermobilität und nachvertraglicher Pflichten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Geschäftsgeheimnisse Arbeitnehmermobilität EU-Geschäftsgeheimnisrichtlinie Geheimhaltungsvereinbarungen Nachvertragliche Wettbewerbsbeschränkungen Nachvertragliches Wettbewerbsverbot
Schlagwörter
(Englisch)
Trade secrets Employee Mobility EU Trade Secrets Directive Confidentiality Obligations Non-Disclosure Agreement
Autor*innen
Htet Thiri Naing
Haupttitel (Englisch)
Balancing trade secret protection and employee mobility
Hauptuntertitel (Englisch)
legal framework and challenges under EU law
Paralleltitel (Deutsch)
Der Ausgleich zwischen dem Schutz von Geschäftsgeheimnissen und der Arbeitnehmermobilität
Paralleluntertitel (Deutsch)
rechtlicher Rahmen und Herausforderungen im EU-Recht
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
54 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Maria Elisabeth Sturm
Klassifikationen
86 Recht > 86.75 Individualarbeitsrecht ,
86 Recht > 86.86 Europarecht. Allgemeines
AC Nummer
AC17890697
Utheses ID
80253
Studienkennzahl
UA | 999 | 082 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1