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Dolmetschen im Strafvollzug
Österreich und Italien im Vergleich
Sofia Mattiussi
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Italienisch Deutsch
Betreuer*in
Mira Kadric-Scheiber
DOI
10.25365/thesis.80863
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14565.25357.117698-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Dolmetschen im Strafvollzug. In den letzten Jahrzehnten haben gesellschaftliche Entwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit Migrationsströmen, zu tiefgreifenden Veränderungen geführt: Zahlreiche europäische Staaten weisen eine zunehmende sprachliche, kulturelle und religiöse Vielfalt auf, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Veränderungen zeigen sich besonders deutlich in Haftanstalten. In diesen Kontexten bestehen von Natur aus bereits erhebliche Schwierigkeiten, die sich noch weiter verschärfen, wenn die Inhaftierten die Sprache und Kultur des Landes, in dem sie inhaftiert sind, nicht verstehen. Die vorliegende Arbeit analysiert die aktuelle Situation in zwei Staaten, Österreich und Italien, und hat zum Ziel, auf der Grundlage wissenschaftlicher Literatur und institutioneller Berichte zu untersuchen, wie diese beiden Länder mit sprachlichen und kulturellen Barrieren in Haftanstalten umgehen. Es handelt sich um ein Thema, das viele Jahre lang im Hintergrund stand, heutzutage jedoch zunehmend in den Fokus zahlreicher WissenschaftlerInnen rückt. Darüber hinaus wird in dieser Arbeit auch dargelegt, wie Österreich und Italien die Ausbildung und Vorbereitung derjenigen organisieren, die als DolmetscherInnen in jenen sozialen Bereichen tätig sind, die jahrelang im Vergleich zum Konferenzdolmetschen als weniger prestigeträchtig gelten, für die jedoch eine stetig wachsende Nachfrage nach Dolmetschleistungen besteht, insbesondere für die sogenannten Bedarfssprachen.
Abstract
(Englisch)
The present master’s thesis examines interpreting in the prison system. In recent decades, social developments, particularly in connection with migration flows, have led to profound changes: numerous European countries are experiencing increasing linguistic, cultural, and religious diversity, which brings new challenges. These changes are particularly evident in correctional facilities. In these contexts, significant difficulties already exist by nature, which are further exacerbated when inmates do not understand the language and culture of the country in which they are detained. This study analyses the current situation in two countries, Austria and Italy, and aims, on the basis of scientific literature and institutional reports, to examine how these two countries deal with linguistic and cultural barriers in prisons. This is a topic that for many years remained in the background but nowadays is increasingly coming into focus for numerous scholars. Furthermore, this thesis also outlines how Austria and Italy organize the training and preparation of those who works as interpreters in those social fields that for years have been considered less prestigious compared to conference interpreting, but for which there is a steadily growing demand for interpreting services, especially for so-called languages of lesser diffu-sion.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
professionelles und nicht-professionelles Dolmetschen interkulturelle MediatorInnen Dolmetschen in Haftanstalten Migrationsströme Dialogdolmetschen
Schlagwörter
(Englisch)
professional and non-professional interpreting intercultural mediators interpreting in correctional settings migration flows dialogue interpreting
Autor*innen
Sofia Mattiussi
Haupttitel (Deutsch)
Dolmetschen im Strafvollzug
Hauptuntertitel (Deutsch)
Österreich und Italien im Vergleich
Paralleltitel (Englisch)
Interpreting in correctional settings
Paralleluntertitel (Englisch)
a comparative study of Austria and Italy
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
101 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mira Kadric-Scheiber
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit
AC Nummer
AC17829877
Utheses ID
80301
Studienkennzahl
UA | 070 | 348 | 331 |
