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Wo "die Jugend das entscheidende Wort führt."
die Vereinigung "Wiener Kunst im Hause" (1901-1938)
Jelisaveta Gordić
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Sabine Plakolm-Forsthuber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80931
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17157.17690.894196-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Nach ihrer Ausbildung an der k. k. Kunstgewerbeschule (heutige Universität für angewandte Kunst Wien) gründete ein Kreis von zehn Absolvent*innen im Jahr 1901 die Vereinigung Wiener Kunst im Hause. Die Gründungsmitglieder waren: Gisela Falke von Lilienstein, Emil Holzinger, Franz Messner, Marietta Peyfuss, Wilhelm Schmidt, Jutta Sika, Karl Sumetsberger, Therese Trethan, Else Unger-Holzinger und Hans Vollmer. Die Künstler*innengruppe orientierte sich an den modernen Gestaltungsprinzipien und ideellen Ansprüchen ihrer Professoren Koloman Moser und Josef Hoffmann und verfolgten das Ziel, durch ganzheitliche Raumgestaltung und kunstvoll ausgeführte Gebrauchsgegenstände das Ideal des Gesamtkunstwerks umzusetzen. Gemeinsam konnten sie ein ungemein schöpferisches, produktives sowie jahrzehntelanges Bestehen darlegen. Im Schatten der kurze Zeit später von ihren Professoren gegründeten Wiener Werkstätte fand die Vereinigung in der wissenschaftlichen und musealen Auseinandersetzung bislang nur geringe Beachtung. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, diese Lücke zu schließen, indem sie das eigenständige Kunstschaffen der Mitglieder erstmals rekonstruiert. Grundlage bilden der Vereinsakt sowie weitere archivalische Zeugnisse, die eine umfassende Dokumentation der Vereinigung Wiener Kunst im Hause und ihrer späteren Umbildung zum Wiener Arbeitsbund ermöglichen. Durch die Auswertung dieser Quellen wird ein chronologischer Rahmen für die Vereinsorganisation und -tätigkeit bis zur erzwungenen Auflösung 1938 infolge des „Anschlusses“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland erschlossen. Ergänzend werden zeitgenössische Rezensionen herangezogen, die das künstlerische Potenzial der Gruppe belegen. Die Masterarbeit leistet somit einen Beitrag zur kunsthistorischen Rekonstruktion und Einordnung einer bislang unterschätzten Künstler*innenvereinigung der Wiener Moderne.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Wien um 1900 Kunstgewerbe Wiener Kunst im Hause Wiener Werkstätte Gisela Falke von Lilienstein Emil Holzinger Franz Messner Marietta Peyfuss Wilhelm Schmidt Jutta Sika Karl Sumetsberger Therese Trethan Else Unger-Holzinger Hans Vollmer Leopold Forstner Johanna Poller-Hollmann Fanny Harlfinger-Zakucka Koloman Moser Josef Hoffmann Wiener Arbeitsbund
Autor*innen
Jelisaveta Gordić
Haupttitel (Deutsch)
Wo "die Jugend das entscheidende Wort führt."
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Vereinigung "Wiener Kunst im Hause" (1901-1938)
Paralleltitel (Englisch)
Where "the youth has the decisive say."
Paralleluntertitel (Englisch)
the association "Wiener Kunst im Hause" (1901-1938)
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
179 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sabine Plakolm-Forsthuber
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte. Allgemeines
AC Nummer
AC17842419
Utheses ID
80404
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1