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Loneliness in the context of long-term care
the role of social participation and social relationships
Charlotte Eva Doris Maria Schomburg
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Jana Nikitin
Mitbetreuer*in
Elisabeth Zeilinger
DOI
10.25365/thesis.81139
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17166.21642.279551-9
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Einsamkeit ist unter älteren Menschen im Kontext der Langzeitpflege weit verbreitet und stellt sowohl ein relevantes gesellschaftliches als auch individuelles gesundheitliches Problem dar. Ein Zusammenhang zwischen sozialer Isolation und Einsamkeit wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Einstellungen zum (eigenen) Altern diese Zusammenhänge moderieren können. Weniger bekannt ist allerdings, ob diese Mechanismen auch für die einzelne Aspekte sozialer Isolation gelten, insbesondere für soziale Netzwerke, soziale Unterstützung und soziale Teilnahme. Die vorliegende Studie untersucht daher die Zusammenhänge dieser Komponenten mit Einsamkeit sowie die Frage, ob positive und negative Einstellungen zum Altern mit Unterschieden in diesen Beziehungen verbunden sind. Die Datenerhebung erfolgte mithilfe von 68 Bewohner:innen zweier Wiener Langzeitpflegeeinrichtungen anhand strukturierter Interviews sowie ergänzender Informationen aus der bestehenden Pflegedokumentation. Einsamkeit wurde mithilfe der deutschen Version der UCLA Loneliness Scale erfasst, soziale Isolation über die für den Langzeitpflegekontext adaptierte Lubben Social Network Scale. Soziale Teilnahme wurde anhand dokumentierter Teilnahme an Aktivitäten und therapeutischen Angeboten erhoben, und Einstellungen zum Altern wurden mit dem Attitudes to Aging Questionnaire gemessen. Zur Analyse der Zusammenhänge wurden jeweils einfache und multiple lineare Regressionsanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der vorliegenden Stichprobe stärkere soziale Isolation signifikant mit höherem Einsamkeitserleben assoziiert war. Auch eine kleinere Netzwerkgröße, geringere soziale Unterstützung sowie eine niedrigere Kontakthäufigkeit standen mit höherer Einsamkeit in Zusammenhang. Für soziale Teilnahme zeigte sich hingegen kein direkter Zusammenhang mit Einsamkeit. In einem Modell, das alle signifikanten Faktoren berücksichtigte, erwies sich die Kontakthäufigkeit als Aspekt mit der stärksten Verbindung mit Einsamkeit. Positive Einstellungen zum Altern waren konsistent mit geringerem Einsamkeitserleben assoziiert, während negative Einstellungen stärkere positive Zusammenhänge aufwiesen. Moderierende Zusammenhänge der Einstellungen zum Altern zeigten sich in den Analysen der Gesamtstichprobe nicht und traten erst nach Ausschluss einflussreicher Fälle auf, sodass diese lediglich als explorative Hinweise und nicht als robuste Interaktionseffekte interpretiert werden können.
Abstract
(Englisch)
Loneliness is highly prevalent among older adults in long-term care (LTC) settings and represents a significant public health concern. An effect of social isolation on loneliness is already established, as well as that aging attitudes can amplify or attenuate these effects. Less known is about whether these mechanisms also account for the individual components of social isolation, namely social network size, social support and social engagement. The present study examines these component’s relationship with loneliness and whether positive and negative aging attitudes are associated with differences in these relationships. Data were collected from 68 residents of two LTC facilities in Vienna, Austria, using structured interviews and care documentation. Loneliness was assessed using the German UCLA Loneliness Scale, social isolation via the Lubben Social Network Scale, social engagement through documented activity participation, and aging attitudes using the Attitudes to Aging Questionnaire. Simple and multiple linear regression analyses were conducted. Results showed greater social isolation was significantly associated with higher loneliness. Among the individual components, smaller social network size, lower perceived social support, and lower frequency of contact were linked to higher loneliness, whereas social engagement showed no direct association. In combined models, frequency of contact emerged showing the strongest link with loneliness. Positive aging attitudes were consistently associated with lower loneliness, whereas negative aging attitudes showed stronger positive associations. Moderating links of aging attitudes were not observed in full-sample analyses and emerged only after exclusion of influential cases, indicating exploratory trends rather than robust interaction effects. Overall, negative aging attitudes showed stronger relations compared to positive aging attitudes.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Einsamkeit soziale Isolation Einstellungen zum Altern soziale Teilnahme soziale Unterstützung Größe sozialer Netzwerke
Schlagwörter
(Englisch)
loneliness social isolation attitudes toward aging social engagement social support social network size
Autor*innen
Charlotte Eva Doris Maria Schomburg
Haupttitel (Englisch)
Loneliness in the context of long-term care
Hauptuntertitel (Englisch)
the role of social participation and social relationships
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
65 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Jana Nikitin
Klassifikation
77 Psychologie > 77.58 Alterspsychologie
AC Nummer
AC17890534
Utheses ID
80411
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
