Detailansicht
Hilda und die posthumanistische Familie
eine zoo-narratologische Analyse inter-spezies-eller Beziehungen in den Hilda-Comics
Veronika Sedelmaier
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Gender Studies
Betreuer*in
Marina Rauchenbacher
DOI
10.25365/thesis.80923
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17841.13642.822014-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Familie, Verwandtschaft und Körper werden durch normative Kategorien wie race, Geschlecht, Be*hinderung oder Spezies determiniert. Comics können hingegen von Verkörperungen erzählen, die nicht zwangsläufig human-kodiert sein müssen. Anhand einer zoo-narratologischen Comics-Analyse wird untersucht, welche Beziehungen in den Hilda-Comics möglich sind, wenn unterschiedliche Körper aufeinander treffen. Hilda zeigt Körper, die sich anthropozentrischen Materialisierungen entziehen; einerseits inhaltlich durch das (spontane) Auftreten unterschiedlichster (Fabel-)Wesen, andererseits durch die Form der Comics, die in ihrer Struktur queer und posthumanistisch sind. Die Analyse zeigt, dass durch das Aufbrechen anthropozentrischer Vorstellungen Relationen zwischen verschiedenen Körpern hergestellt werden können. Durch die Verbindung von Ansätzen der Kinship Theory mit posthumanistischen Perspektiven werden alternative Formen des In-Beziehung-Tretens erarbeitet und in Hilda analysiert. Ausgehend von Haraways Situiertem Wissen und Jack Halberstams Low Theory werden die Hilda-Comics als Theorietexte gelesen, die, abseits des akademischen Kanons, nützliche Perspektiven auf Leben und Lieben geben. Wir können viel von Hilda lernen.
Abstract
(Englisch)
Family, kinship, and the body are shaped by normative categories such as race, gender, dis*ability, or species. Comics, however, can tell stories of embodiment that do not necessarily have to be human-coded. This zoo-narratological comics analysis examines what kinds of relationships become possible in the Hilda comics when different bodies encounter one another. Hilda depicts bodies that evade anthropocentric materializations in two ways: first, through the (spontaneous) appearance of a wide range of beings, and second, through the medium of Comics itself, whose structure is queer and posthumanist. The analysis shows that by challenging anthropocentric norms, responsible relations between different bodies can be established. Alternative forms of relationality are explored by drawing on approaches from Kinship Theory and Posthumanist Theory. Based on Donna Haraway’s concept of Situated Knowledge and Jack Halberstam’s Low Theory, the Hilda comics are read as theoretical texts that offer significant insights into life and relationality beyond the academic norm. Therefore Hilda emerges as a productive site of knowledge from which much can be learned.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Comics Posthumanismus Low Theory Hilda-Comics Gefährt*innenschaft Familie Verwandtschaft Körper
Schlagwörter
(Englisch)
comics studies posthuman studies kinship studies low theory companion species body
Autor*innen
Veronika Sedelmaier
Haupttitel (Deutsch)
Hilda und die posthumanistische Familie
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine zoo-narratologische Analyse inter-spezies-eller Beziehungen in den Hilda-Comics
Paralleltitel (Englisch)
Hilda and the posthumanist family
Paralleluntertitel (Englisch)
a zoo-narratological analysis of inter-species relationships in the Hilda comics
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
93 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marina Rauchenbacher
AC Nummer
AC17836856
Utheses ID
80424
Studienkennzahl
UA | 066 | 808 | |
