Detailansicht

Governing urban resilience in Mexico City
from strategy to practice in the 100 Resilient Cities initiative
Adriana Isabel Hernández Carranza
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Individuelles Masterstudium Globalgeschichte
Betreuer*in
Sebastian Fastenrath
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81330
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22332.12376.114858-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit der zunehmenden globalen Urbanisierung sind Städte wachsendem Druck auf ihre urbanen Systeme, einer steigenden Anfälligkeit gegenüber Naturkatastrophen, dem Klimawandel sowie sozioökonomischen Bedrohungen ausgesetzt. Diese Risiken werden häufig durch unzureichende Planungs- und Governance-Strategien verstärkt. Urbane Resilienz hat sich als ein zentrales Konzept zur Bewältigung dieser Herausforderungen herausgebildet, doch die Wirksamkeit globaler Initiativen zur Förderung widerstandsfähiger und nachhaltiger Transformationen bleibt umstritten. Diese Studie untersucht die Initiative „100 Resilient Cities“ (100RC) der Rockefeller Foundation in Mexiko-Stadt im Jahrzehnt nach ihrer Einführung im Jahr 2013. Mittels Dokumentenanalyse und Experteninterviews wird die Umsetzung der Initiative in lokale Politikprozesse untersucht, ebenso wie politische und machtbezogene Dynamiken, ihr Einfluss auf das Verständnis urbaner Resilienz sowie die Frage, ob sie Bedingungen für adaptive und transformative Veränderungen geschaffen hat. Die Ergebnisse zeigen ein Paradox: Obwohl 100RC ein innovatives Modell urbaner Governance in die Politik von Mexiko-Stadt einführte und Potenzial zur Förderung von Veränderungen bot, führte die Initiative aufgrund politischer Übergänge und finanzieller Abhängigkeiten nicht zu einer dauerhaften Transformation. Die Ergebnisse blieben größtenteils immateriell und wenig nachhaltig, mit einem Schwerpunkt auf Umwelt- und Erdbebenrisikomanagement, während sozioökonomische Ungleichheiten nur begrenzt berücksichtigt wurden. Das Fehlen von Monitoring-Mechanismen erschwerte zudem die Bewertung des Fortschritts. Diese Fallstudie verdeutlicht sowohl das Potenzial als auch die Grenzen globaler Initiativen zur urbanen Resilienz und unterstreicht die Notwendigkeit einer Anpassung an lokale Governance-Kontexte sowie robusterer Kontinuitätsrahmen. Gleichzeitig bedarf es eines anhaltenden politischen Engagements und klarer Rechenschaftsmechanismen, um adaptive und transformative Veränderungen zu gewährleisten.
Abstract
(Englisch)
As global urbanisation accelerates, cities face increasing pressure on urban systems and growing vulnerability to natural disaster, climate change, and socio-economic threats. These risks are often exacerbated by inadequate planning and governance strategies. Urban resilience has emerged as a key framework to address such challenges, but the effectiveness of global initiatives in driving resilient and sustainable transitions remains contested. This study examines Rockefeller Foundation’s 100 Resilient Cities (100RC) initiative in Mexico City over the decade following its adoption in 2013. Through document analysis and expert interviews, it explores the translation of the initiative into local policy, as well as political and power dynamics, how it shaped the understanding of urban resilience, and whether it created the conditions for adaptive and transformational change. Findings reveal a paradox: while 100RC introduced an innovative urban governance model into Mexico City’s public policy with potential for catalysing change, it did not lead to a durable transformation due to political transitions and funding dependencies. Outcomes were mostly intangible and lacked durability, focusing largely on environment and earthquake risk management, with limited attention to socio-economic inequalities. The absence of monitoring mechanisms further challenged the evaluation of progress. This case demonstrates both the potential and limitations of global urban resilience initiatives, emphasising the need for adaptation to local governance contexts and stronger continuity frameworks, in parallel to sustained political commitment and accountability to ensure adaptive and transformational change.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
urbane Resilienz urbane Governance Governance-Experimentierung 100 Resilient Cities Resilienzinitiativen nachhaltige Transformationen urbane Nachhaltigkeit Mexiko-Stadt
Schlagwörter
(Englisch)
urban resilience urban governance governance experimentation 100 Resilient Cities resilience initiatives sustainable transitions urban sustainability Mexico City
Autor*innen
Adriana Isabel Hernández Carranza
Haupttitel (Englisch)
Governing urban resilience in Mexico City
Hauptuntertitel (Englisch)
from strategy to practice in the 100 Resilient Cities initiative
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
viii, 117 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sebastian Fastenrath
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein. Allgemeines ,
74 Geographie > 74.00 Geographie. Anthropogeographie. Allgemeines ,
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit. Allgemeines
AC Nummer
AC17909197
Utheses ID
80476
Studienkennzahl
UA | 067 | 805 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1