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Pädagogik der Technoimagination?
zur Relevanz der flusserschen Technobilder für die Medienpädagogik
Florian Pfleger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gerhard Schaufler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.8929
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29291.52216.171253-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit dem Medienphilosophen Vilém Flusser zeigt sich eine Unterscheidung zwischen traditionellen Bildern und technischen Bildern, welche so in der Medienpädagogik bisher nicht ausgearbeitet wurde. Diese Unterscheidung bildet den Rahmen einer Untersuchung, die sich zunächst an der Klärung des Begriffs Technobild orientiert, um anschließend eine sich daraus generierende Einbildungskraft, die Technoimagination zu thematisieren. Ein solches Unternehmen versucht damit einer medienpädagogischen Forderung Flussers zu folgen. Wie einst die traditionellen, so gilt es nach Flusser, nun die neuen Bilder lesen zu lernen und sie nicht als traditionelle Bilder zu verkennen. Für eine solche veränderte Wahrnehmung wird es aber nötig, sich ein »Bild« von den neuen Bildern zu machen. Damit wird die Spannung eines Bogens nötig, beginnend beim bildprogrammierten »prähistorischen« über den schriftkundigen »historischen« bis zum technoimaginierenden »posthistorischen« Menschen. Ein solcher phänomenlogisch kulturhistorischer Blick auf den codebedingten Menschen zeichnet dann den Weg des menschlichen Denkens nach, welches sich gegenwärtig mit den Technobildern in einem Wandel wiederfindet. Darin zeigt sich eine Utopie, in der wir uns bereits befinden.
Abstract
(Englisch)
With the media philosopher Vilém Flusser a difference between a traditional picture and a technical picture appears, a differentiation that was not been developed in media educational theory so far. This differentiation forms the frame of an investigation which is based on the clarification of the term Technobild. The imagination of technical pictures is called Technoimagination, which will be thematised subsequently. Such an undertaking tries to follow according a media-educational postulation of Flusser. As was the case once with traditional pictures according to Flusser one has now to learn how to read the new pictures in order not to misinterpret them as traditional pictures. For such a changed perception it becomes necessary to make oneself an »image« (idea) of the new pictures. Thus a line has to be drawn from the picture-programmed »prehistorical« man via literacy to »historical« up to the technoimagining »posthistorical« man. Such a phenomenologically cultural-historical perspective on the code-conditioned human shows the way of thinking which in the present time of technical pictures is in a state of change. This can be identified as an utopia we are already in.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Technobild Technoimagination Flusser Medienpädagogik Medienphilosophie iconic turn Bild
Autor*innen
Florian Pfleger
Haupttitel (Deutsch)
Pädagogik der Technoimagination?
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Relevanz der flusserschen Technobilder für die Medienpädagogik
Publikationsjahr
2010
Umfangsangabe
110 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerhard Schaufler
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.99 Philosophie: Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.49 Medienerziehung ,
80 Pädagogik > 80.99 Pädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC08060100
Utheses ID
8050
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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