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Relative performance evaluation and managerial power
Mara Mück
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Ulrich Schäfer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81508
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29973.13482.850339-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht den Einfluss von Managementmacht auf die Gestaltung und Wirksamkeit der relativen Leistungsbewertung (Relative Performance Evaluation, RPE) in der Vorstandsvergütung. Während RPE theoretisch effizient ist, um systematische Risiken aus der Managementvergütung herauszufiltern, deutet die empirische Evidenz auf eine begrenzte Anwendung in der Praxis hin. Dieses Phänomen, wird in der Literatur als „RPE-Puzzle“ bezeichnet. Durch eine theoretische Analyse des Modells „CEO Power and RPE“ von Dikolli et al. (2018) untersucht diese Arbeit, inwiefern die Macht des CEOs die Implementierung von RPE beeinflusst. Das Modell verdeutlicht, dass einflussreiche CEOs die Gewichtung und Auswahl der Peer Group zu ihrem Vorteil manipulieren können. Dies resultiert in einer ineffizienten Risikofilterung und mindert letztlich den Unternehmenswert. Darüber hinaus zeigt sich, dass es für den Aufsichtsrat optimal sein kann, vollständig auf die RPE zu verzichten, wenn die erwartete Performance der Peer Group hinreichend hoch ist. Die Modellergebnisse werden im Kontext der relevanten Literatur kritisch eingeordnet, anhand eines numerischen Beispiels veranschaulicht und sämtliche mathematischen Beweise eigenständig hergeleitet. Insgesamt tragen die Ergebnisse zu einem besseren Verständnis darüber bei, wie Managementmacht die Gestaltung von Vergütungssystemen beeinflusst, und liefern eine mögliche Erklärung für das RPE-Puzzle.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the impact of managerial power on the design and effectiveness of Relative Performance Evaluation (RPE) in executive compensation. While RPE is theoretically efficient in filtering out systematic risk from managerial pay, empirical evidence suggests its limited use in practice, giving rise to the so-called RPE puzzle. By conducting a theoretical analysis of the model “CEO Power and RPE” by Dikolli et al. (2018) this thesis investigates how CEO power affects the implementation of RPE. The model demonstrates that powerful CEOs can distort peer-group weights or influence peer selection to their advantage, leading to inefficient risk filtering and reduced firm value. In some cases, boards may optimally refrain from implementing RPE altogether when expected peer performance is high. The results of the model are critically examined in relation to the relevant literature, illustrated through a numerical example, and all mathematical proofs are independently derived. Overall, the findings contribute to a better understanding of how managerial power shapes compensation design and help explain the mixed empirical evidence on RPE.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
relative Leistungsbewertung Managementmacht Anreizverträge Vorstandsvergütung
Schlagwörter
(Englisch)
relative performance evaluation RPE CEO power incentive contracts management compensation
Autor*innen
Mara Mück
Haupttitel (Englisch)
Relative performance evaluation and managerial power
Paralleltitel (Deutsch)
Relative Leistungsbewertung und Managementmacht
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
V, 84 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ulrich Schäfer
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.06 Unternehmensführung ,
85 Betriebswirtschaft > 85.09 Unternehmensorganisation ,
85 Betriebswirtschaft > 85.10 Unternehmensplanung. Unternehmenskontrolle
AC Nummer
AC17923074
Utheses ID
80605
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1