Detailansicht

Mortality and temperature in Austria
regional and demographic patterns
Christine Billinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Global Demography
Betreuer*in
Marc Luy
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81288
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29973.16299.791281-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Obwohl Österreich eine große Bandbreite an Temperaturen aufweist, gibt es nach wie vor kaum umfassende Analysen zur temperaturbedingten Sterblichkeit über Regionen, Altersgruppen und Geschlechter hinweg. Die vorliegende Arbeit setzt an dieser Forschungslücke an und untersucht den Zusammenhang zwischen Temperatur und Gesamtmortalität für den Zeitraum von März 2011 bis März 2025. Für jede Kombination aus Bundesland, Altersgruppe und Geschlecht werden Distributed Lag Non-linear Modelle (DLNM) geschätzt. Die Ergebnisse werden anschließend mittels multivariater Meta-Analyse zusammengeführt und darauf aufbauend die auf Temperatur zurückführbaren Mortalitätsanteile berechnet. Die Ergebnisse bestätigen eine umgekehrt J-förmige Temperatur-Mortalitäts-Beziehung mit einem Sterblichkeitsminimum bei etwa 16,6 °C. Während diese Beziehung über die Bundesländer hinweg weitgehend konstant bleibt, führen Unterschiede in der regionalen Temperaturverteilung zu deutlichen regionalen Unterschieden in den temperaturbedingten Mortalitätsanteilen. Bei den hitzebedingten Anteilen zeigt sich ein Ost-West-Gradient, wobei Wien, das Burgenland und Niederösterreich die höchsten Belastungen aufweisen. Frauen weisen durchwegs höhere temperaturbedingte Mortalitätsanteile auf als Männer. Die hitzebedingten Anteile sind in der jüngsten Altersgruppe am höchsten, während die kältebedingten Anteile mit zunehmendem Alter steigen. Insgesamt übersteigt in allen Untergruppen die kältebedingte Mortalität die hitzebedingte erheblich.
Abstract
(Englisch)
Despite Austria's exposure to a wide range of temperatures, comprehensive analyses of temperature-related mortality across regions, age groups and sex remain scarce. This thesis addresses that gap by examining the association between temperature and all-cause mortality for the period March 2011 to March 2025. Distributed lag non-linear models (DLNM) are fitted separately for each combination of federal state, age group and sex. Estimates are then combined using multivariate meta-analysis, based on which, temperature-attributable fractions are computed. The results confirm a reversed J-shaped temperature-mortality relationship, with a national minimum mortality temperature of approximately 16.6 °C. The temperature-mortality relationship remains broadly similar across federal states, but regional differences in temperature exposure lead to varying attributable burdens. An east-west gradient emerges for heat-attributable fractions, with Vienna, Burgenland and Lower Austria exhibiting the highest burdens. Females show consistently higher attributable fractions than males. Heat-attributable fractions are highest in the youngest age group, while cold-attributable fractions increase with age. Overall, cold-attributable mortality substantially exceeds heat-attributable mortality across all subgroups.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mortalität Temperatur Demographie Österreich
Schlagwörter
(Englisch)
Mortality Temperature Demography Austria
Autor*innen
Christine Billinger
Haupttitel (Englisch)
Mortality and temperature in Austria
Hauptuntertitel (Englisch)
regional and demographic patterns
Paralleltitel (Deutsch)
Mortalität und Temperatur in Österreich
Paralleluntertitel (Deutsch)
regionale und demographische Zusammenhänge
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
104 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Marc Luy
Klassifikation
74 Geographie > 74.80 Demographie
AC Nummer
AC17902882
Utheses ID
80606
Studienkennzahl
UA | 066 | 945 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1