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Patterns of political communication in executive
legislative relations in parliamentary democracies
Manuel Scharrer
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Sozialwissenschaften: Politikwissenschaft
Betreuer*innen
Thomas Meyer ,
Wolfgang Claudius Müller
DOI
10.25365/thesis.81254
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11082.52118.700558-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Mitglieder des Regierungskabinetts sind zentrale Akteure des politischen Wettbewerbs. Sie bekleiden eines der prestigeträchtigsten Ämter, welches von politischen Akteuren angestrebt werden kann (‚office‘), sie üben umfangreiche Macht über die Gesetzgebung aus (‚policy‘) und der (wahrgenommene) Erfolg oder Misserfolg ihrer Regierungsarbeit hat einen entscheidenden Einfluss auf die Chancen von Regierungsparteien wiedergewählt zu werden. Diese zentrale Stellung macht sie zu wahrscheinlichen Zielen politischer Angriffe über die gesamte Legislaturperiode hinweg. Parlamentsabgeordnete (MPs) haben wiederum die Aufgabe die Regierung zu kontrollieren und die einzelnen Kabinettsmitglieder für ihre Handlungen zur Verantwortung zu ziehen. Abgesehen von der Nutzung parlamentarischer Instrumente können Parlamentsgeordnete das machen, indem sie durch ihre öffentliche Kommunikation beeinflussen, wie einzelne Kabinettsmitglieder und ihre Leistung beurteilt werden. In dieser Doktorarbeit untersuche ich den Kommunikationsprozess zwischen Kabinettsmitgliedern und Parlamentsabgeordneten, indem ich auf die Forschung zu ‚Negative Campaigning‘ und ‚Political Accountability‘ aufbaue. In Kapitel 2 untersuche ich die Fragestellung „Unter welchen Umständen ist es wahrscheinlicher, dass Parlamentsabgeordnete einen bestimmten Minister einer anderen Partei kritisieren?“. Kapitel 3 wechselt die Perspektive und untersucht die Frage „(Wie) reagieren Kabinettsmitglieder und Regierungsabgeordnete darauf, wenn die Regierung oder einzelne Kabinettsmitglieder kritisiert werden?“. In Kapitel 4 wende ich mich schließlich dann den Konsequenzen dieses Kommunikationsprozesses zu, indem ich die Frage adressiere „Welche Auswirkungen haben Attacken auf Kabinettsmitglieder durch Parlamentsabgeordnete, sowie Reaktionen auf diese Attacken durch Regierungsabgeordnete, darauf wie Kabinettsmitglieder und deren Arbeit von der Öffentlichkeit beurteilt werden?“. Empirisch stützt sich diese Doktorarbeit dabei hauptsächlich auf eine manuelle Inhaltsanalyse aller Presseaussendungen, die von österreichischen Parlamentsabgeordneten und Kabinettsmitgliedern zwischen 2013 und 2021 veröffentlicht wurden, eine Periode die drei unterschiedliche Koalitionsregierungen umfasste. Für Kapitel 4 wurde zudem ein in Welle 21 der AUTNES Online Panel Study integriertes und vorab registriertes Umfrageexperiment durchgeführt, um zu testen, ob Angriffe und Reaktionen einen kausalen Einfluss auf die Beurteilung von Kabinettsmitgliedern und ihren Handlungen haben.
Abstract
(Englisch)
Cabinet members are key actors of political competition because they obtain one of the most prestigious positions politicians can aim for (‘office’), they have considerable power over legislation (‘policy’) and their (perceived) success or failure is crucial for government parties to get re-elected (‘votes’). This central role makes them likely targets for political attacks throughout the electoral cycle. Members of parliament (MPs) on the other hand are responsible for controlling the government and holding individual cabinet members accountable for their actions. Besides using parliamentary instruments, MPs can do so by communicating to the public to shape how individual cabinet members and their performance are perceived. In this doctoral thesis I study the communication process between cabinet members and MPs by building up on the research on negative campaigning and political accountability. In Chapter 2, I investigate the question ‘When are members of parliament more likely to criticize a specific minister of another party?’. Chapter 3 swops the perspective, asking ‘(How) do government politicians react when the government or individual cabinet members are attacked?’. Finally, in Chapter 4 I turn to the consequences of this communication process by studying the question ‘How do attacks on cabinet members by MPs, as well as reactions to these attacks by government MPs, affect how cabinet members and their actions are evaluated by the public?’. Empirically, the doctoral thesis mainly relies on an extensive manual content analysis of all press releases issued by Austrian MPs and cabinet members in the period from 2013 until 2021, covering three different coalition governments. Furthermore, for Chapter 4 of the dissertation, a pre-registered survey experiment was conducted within wave 21 of the AUTNES Online Panel Study, testing the causal effect of attacks and reactions on the evaluation of cabinet members and their actions.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Kabinettsmitglieder Parlamentsabgeordnete Negative politische Kommunikation Politische Rechenschaftspflicht Inhaltsanalyse Österreich
Schlagwörter
(Englisch)
Cabinet members Members of parliament Negative campaigning Political accountability Content analysis Austria
Haupttitel (Englisch)
Patterns of political communication in executive
Hauptuntertitel (Englisch)
legislative relations in parliamentary democracies
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
v, 203 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Henrik Seeberg ,
Anke Tresch
Klassifikation
89 Politologie > 89.56 Politische Kommunikation
AC Nummer
AC17901456
Utheses ID
80620
Studienkennzahl
UA | 796 | 310 | 300 |
