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Die Verbindung zu sich und das Erleben von Alleinsein
Roxanne Schneider
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.81046
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11882.40801.389453-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Selbstverbindung (Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz, Selbstübereinstimmung) ist eine intrapersonelle Ressource, welche für das psychische und emotionale Wohlbefinden bedeutsam ist. Die vorliegende Studie untersucht, welchen Stellenwert die Verbindung zu sich im Erleben von Alleinsein hat (willentliche-positive Erfahrung vs. ungewollt-aversive Erfahrung). Zur Erhebung der Daten wurde eine Querschnittstudie via Sosci Survey durchgeführt. Die Stichprobe setzte sich aus N = 174 Teilnehmer*innen im Alter von 18 bis 65 Jahren zusammen. Zur Testung der Beziehung zwischen Selbstverbindung und unterschiedlichen Facetten des Alleinseins wurden hierarchische multiple lineare Regressionsanalysen berechnet. Mittels einer Moderationsanalyse wurde geprüft, ob Selbstverbindung den Zusammenhang zwischen positivem Alleinsein und Einsamkeit moderiert. In den Regressionsanalysen lässt sich ein robuster und konsistenter Zusammenhang zwischen Selbstverbindung und dem Erleben von Alleinsein nachweisen. Es erklärt einen moderaten Anteil der Varianz von positivem Alleinsein und Einsamkeit, einen eher geringen von Angst vor Einsamkeit. Obwohl kein moderierender Effekt nachweisbar war, ist eine Relevanz von Selbstverbindung für Erfahrungen des Alleinseins erkennbar. Die explorative Analyse, in der eine umfassende multiple Regression durchgeführt wurde, untermalt dies nochmals: Selbstverbindung war ein zentraler Prädiktor für positives Alleinsein. Weiters zeigen sich zwischen den zentralen Variablen der Hypothesen konsistente Zusammenhänge. Hinsichtlich Selbstbindung und soziodemographischer Charakteristika (Geschlecht, Beziehungs- und Wohnstatus) ergaben sich keine signifikanten Unterschiede. Dies verweist auf Selbstverbindung als ein relativ eigenständiges Konstrukt. Zusammenfassend liefert diese Studie erste Hinweise darauf, dass Selbstverbindung einen Stellenwert im Alleinsein hat, verdeutlicht aber auch, dass menschliches Erleben von mehreren Faktoren abhängig ist. Schlüsselwörter: Selbstverbindung, Selbsterkenntnis, Alleinsein, Angst vor Einsamkeit, Einsamkeit, positives Alleinsein
Abstract
(Englisch)
Self-connection (self-awareness, self-acceptance, self-alignment) is an intrapersonal resource that is important for psychological and emotional well-being. The present study examines the significance of self-connection in the experience of being alone (voluntary-positive experience vs. involuntary-aversive experience). To collect the data, a cross-sectional study was conducted via Sosci Survey. The sample consisted of N = 174 participants aged 18 to 65 years. To test the relationship between self-connection and various facets of being alone, hierarchical multiple linear regression analyses were performed. A moderation analysis was used to examine whether self-connection moderates the relationship between positive solitude and loneliness. The regression analyses demonstrate a robust and consistent relationship between self-connection and the experience of being alone. It explains a moderate proportion of the variance in positive solitude and loneliness, but a rather weak proportion in fear of loneliness. Although no moderating effect could be detected, the relevance of self-connection for experiences of being alone is evident. The exploratory analysis, in which a comprehensive multiple regression was conducted, underscores this once again: self-connection was a key predictor of positive solitude. Furthermore, consistent correlations were found among the key variables of the hypotheses. With regard to self-connection and sociodemographic characteristics (gender, relationship status, and living situation), no significant differences were found. This points to self-connection as a relatively independent construct. In summary, this study provides initial evidence that self-connection plays a role in being alone but also highlights that human experience depends on multiple factors. Keywords: self-connection, self-awareness, being alone, fear of loneliness, loneliness, positive solitude

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Selbstverbindung Selbsterkenntnis Alleinsein Angst vor Einsamkeit Einsamkeit positives Alleinsein
Schlagwörter
(Englisch)
self-connection self-awareness being alone fear of loneliness loneliness positive solitude
Autor*innen
Roxanne Schneider
Haupttitel (Deutsch)
Die Verbindung zu sich und das Erleben von Alleinsein
Paralleltitel (Englisch)
The connection to oneself and the experience of being alone
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
29 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17858522
Utheses ID
80647
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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