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Der Zusammenhang zwischen dem Zuckerkonsum und dem Dietary Inflammatory Index (DII) bei österreichischen Erwachsenen
Patrick Höbart
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Petra Rust
DOI
10.25365/thesis.81023
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17201.27626.766828-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Ein hoher Konsum freier Zucker wird häufig mit ungünstigen gesundheitlichen Effekten und entzündlichen Prozessen in Verbindung gebracht. Der Dietary Inflammatory Index (DII) stellt ein etabliertes Instrument zur Bewertung des inflammatorischen Potenzials der Ernährung dar, berücksichtigt jedoch freie Zucker nicht als eigenständige Komponente. Vor diesem Hintergrund ist unklar, inwieweit der Konsum freier Zucker mit dem entzündungsassoziierten Gesamtmuster der Ernährung assoziiert ist. Zielsetzung: Ziel dieser Masterarbeit war es, den Zusammenhang zwischen der Aufnahme freier Zucker und dem Dietary Inflammatory Index zu untersuchen. Ergänzend wurde analysiert, welchen Einfluss soziodemografische Faktoren wie Alter, Geschlecht und Bildungsniveau sowie systematisches Underreporting auf diesen Zusammenhang haben. Methoden: Die Analyse basiert auf Daten einer erwachsenen österreichischen Stichprobe. Die Aufnahme freier Zucker wurde auf Basis der WHO-Definition berechnet und mit dem Dietary Inflammatory Index in Beziehung gesetzt. Es wurden bivariate und multivariate statistische Analysen durchgeführt. Der Reporterstatus wurde anhand des Verhältnisses von Energieaufnahme zu Grundumsatz bestimmt und in der Auswertung miteinbezogen. Ergebnisse: In der Gesamtstichprobe zeigte sich kein positiver Zusammenhang zwischen der Aufnahme freier Zucker und dem Dietary Inflammatory Index. Eine Sensitivitätsanalyse ohne Underreporter deutete jedoch auf einen signifikanten positiven Zusammenhang hin. Alter und Bildungsniveau erwiesen sich als deutlich stärkere Determinanten des entzündungsbezogenen Ernährungsmusters. Jüngere Erwachsene sowie Personen mit niedriger formaler Bildung wiesen signifikant höhere DII-Werte auf. Zudem zeigte sich eine starke Konzentration von Underreportern im niedrigsten Quartil der freien Zuckeraufnahme. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse legen nahe, dass die entzündungsbezogene Qualität der Ernährung weniger durch den Konsum einzelner Nährstoffe wie freier Zucker bestimmt wird als vielmehr durch das gesamte Ernährungsmuster und soziodemografische Faktoren. Gleichzeitig deuten die Ergebnisse der Sensitivitätsanalyse darauf hin, dass der Zusammenhang zwischen freiem Zuckerkonsum und dem DII durch systematisches Underreporting abgeschwächt oder maskiert worden sein könnte. Die Berücksichtigung von Underreporting ist für die Interpretation selbstberichteter Ernährungsdaten von zentraler Bedeutung.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Freie Zucker Zuckerkonsum Dietary Inflammatory Index DII Ernährung
Autor*innen
Patrick Höbart
Haupttitel (Deutsch)
Der Zusammenhang zwischen dem Zuckerkonsum und dem Dietary Inflammatory Index (DII) bei österreichischen Erwachsenen
Paralleltitel (Englisch)
The association between sugar intake and the Dietary Inflammatory Index (DII) in Austrian adults
Publikationsjahr
2026
Umfangsangabe
xii, 66 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Petra Rust
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.99 Naturwissenschaften allgemein. Sonstiges
AC Nummer
AC17852449
Utheses ID
80721
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
